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vor 10 Tagen
Meta
Generative KI

Zuckerberg „steigt ins Labor ein" und schreibt selbst Code – Meta setzt stärker auf den KI-Wettlauf

Im Zuge des anhaltenden Wettbewerbs im Bereich der generativen KI engagiert sich Mark Zuckerberg auf direktere Weise in der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit seines Unternehmens. Laut Dina Powell McCormick, Präsidentin von Meta, hat Zuckerberg seinen Schreibtisch ins interne KI-Labor verlegt, arbeitet dort Seite an Seite mit Schlüsselmitarbeitern wie Alexandr Wang und Nat Friedman und „schreibt den ganzen Tag Code". McCormick sagte während des Semafor World Economy Summits in Washington, dass Zuckerberg durch diese intensive Beteiligung die zugrundeliegende Funktionsweise von KI-Modellen wirklich verstehen möchte, um so Systeme zu entwickeln, die wettbewerbsfähiger sind. Sie fügte scherzhaft hinzu, das Team begrüße zwar seine Teilnahme, mache sich aber auch über einen weiteren Ratgeber namens „Mark" lustig. Mehreren Berichten zufolge hatte Zuckerberg zuvor deutlich mehr Mittel für sein KI-Geschäft bereitgestellt. Zu Beginn dieses Jahres passte er die Bürostruktur am Hauptsitz in Menlo Park an, um neu hinzugekommene Mitglieder des KI-Teams näher an ihn heranzurücken, und widmet zudem jede Woche fünf bis zehn Stunden dem Programmieren und Begutachten verschiedener KI-Projekte. Um schneller zum Branchenführer aufzuschließen, hat Meta mehrere Milliarden US-Dollar in das Aufbau eines KI-Teams namens „Superintelligence Labs" investiert sowie etwa 15 Milliarden US-Dollar zur Investition in Scale AI ausgegeben und gleichzeitig aktiv Schlüsselkräfte rekrutiert. Es herrscht weithin die Ansicht vor, dass Meta bei der generativen KI zeitweilig hinter Konkurrenten wie OpenAI, Google und Anthropic zurückgeblieben war. Doch mit der Einführung neuer Modelle zeichnet sich eine Veränderung dieser Lage ab. Kürzlich veröffentlichte Meta das erste Modell Muse Spark, das vom genannten Team entwickelt wurde, was dazu führte, dass die Aktienkurse des Unternehmens um rund acht Prozent stiegen. Zuckerberg bezeichnet dies als wichtigen „Meilenstein" für diese Abteilung und zeigt damit, dass seine massiven Investitionen schrittweise Früchte tragen.

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