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vor 3 Monaten
Meta
3D-Generierung

Meta verlagert Horizon Worlds von VR auf Mobilgeräte

Meta hat die strategische Ausrichtung von Horizon Worlds grundlegend neu definiert und setzt künftig fast ausschließlich auf mobile Plattformen. Statt wie ursprünglich geplant ein zentrales Element des Meta-Metaverse in Virtual-Reality-Headsets wie den Quest-Geräten zu positionieren, wird Horizon Worlds nun als mobile App entwickelt – eine deutliche Kehrtwende nach jahrelangen Milliardeninvestitionen in VR. Laut einem Blogbeitrag der Reality Labs-Vizepräsidentin Samantha Ryan begann Meta bereits 2024 mit Experimenten auf mobilen Geräten und registrierte positive Entwicklungen. Nun folgt der Schritt „alles in Richtung Mobile“ – um den Zugang zu einem viel größeren Publikum zu erweitern. Die Entscheidung spiegelt die Umstrukturierung des gesamten VR-Bereichs wider: Im vergangenen Monat entließ Meta rund 10 % der Mitarbeiter in Reality Labs, schloss drei eigene VR-Spielestudios und stellte die Entwicklung neuer Inhalte für die beliebte VR-Fitness-App Supernatural ein. Trotz dieser Kürzungen betont Meta weiterhin sein langfristiges Engagement für VR-Hardware und die Unterstützung von Drittanbietern. Ryan betont, dass das Unternehmen weiterhin an einer „robusten Roadmap“ für zukünftige VR-Headsets arbeitet, die unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen sollen. Zudem investierte Meta 2025 fast 150 Millionen US-Dollar in Entwicklerplattformen für VR, wobei Titel wie „The Thrill of the Fight 2“, „Hard Bullet“ und „UG“ Millionen Umsatz generierten. Dennoch bleibt ein entscheidender Trend: 86 % der Nutzungszeit auf Meta-Headsets entfallen auf Drittanbieter-Inhalte – nicht auf eigene Meta-Produkte. Die Umorientierung bedeutet, dass Horizon Worlds nun direkt mit etablierten mobilen Plattformen wie Roblox und Fortnite konkurriert, die sich auf breite, eher gelegentliche Spielergruppen konzentrieren. Zudem wird die Vision von Mark Zuckerberg, Horizon als Zentrum für „immersive 3D-Inhalte“ zu nutzen, nun über mobile Apps realisiert – inklusive KI-generierter Szenen, Objekte und Mini-Experienzen. Nutzer könnten künftig Inhalte über einfache Textprompts erstellen und direkt in Instagram, Facebook oder Threads teilen. Die strategische Neuausrichtung ist ein klares Signal: Meta reduziert den Fokus auf hochpreisige, hardwareabhängige VR-Erlebnisse und setzt stattdessen auf breite, leicht zugängliche mobile Interaktionen. Industrieanalysten sehen dies als pragmatische Anpassung an den Markt. „Meta erkennt, dass der Massenmarkt nicht über Headsets, sondern über Smartphones erreicht wird“, sagt ein Branchenexperte. „Die Zukunft liegt in leicht zugänglichen, sozialen 3D-Erlebnissen – und die müssen mobil funktionieren.“ Meta bleibt weiterhin ein großer Player im VR-Sektor, doch die Vision des Metaverse wird zunehmend realistischer, weniger futuristisch.

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