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Musk treibt Orbit-Datenzentren mit SpaceX und xAI voran

Elon Musk hat mit der Planung eines millionenfachen Satellitennetzwerks für datengestützte Rechenzentren in Erdumlaufbahn erheblich Fortschritte gemacht. Am Freitag reichte SpaceX beim Federal Communications Commission (FCC) einen Antrag ein, der die Schaffung eines globalen, orbitalen Recheninfrastruktur-Netzwerks vorsieht – eine Vision, die zunächst als provokativer Witz erschien, nun aber durch konkrete Schritte wie die formelle Fusion von SpaceX und xAI am Montag als ernstzunehmendes Unternehmensprojekt erscheint. Diese Fusion verbindet Musk’s Raumfahrt- und Künstliche-Intelligenz-Initiativen unter einem Dach und legt den Grundstein für eine gemeinsame Infrastruktur, die sowohl Satelliten als auch leistungsstarke AI-Server in der Umlaufbahn integriert. Die FCC hat den Antrag am Mittwoch angenommen und eine öffentliche Kommentarphase eingeleitet – ein üblicher Schritt, der diesmal jedoch durch die ungewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit des FCC-Chefs Brendan Carr auf X (ehemals Twitter) verstärkt wurde. Carr, der sich als enger Verbündeter von Donald Trump positioniert, könnte den Weg für Musk erleichtern, solange dieser politisch in der Gunst bleibt. Musk selbst hat in einem neuen Podcast-Auftritt bei „Cheeky Pint“ von Stripe-Gründer Patrick Collison die wirtschaftlichen Argumente für orbitalen Rechenleistungsausbau ausführlich dargelegt. Er betonte, dass Sonnenkollektoren in der Umlaufbahn etwa fünfmal mehr Energie erzeugen als auf der Erde, was die Betriebskosten für Energie, eine der größten Ausgaben in traditionellen Rechenzentren, drastisch senken könnte. „Es ist schwieriger, auf der Erde zu skalieren als im All“, sagte Musk, und prognostizierte: „In 30 Monaten wird der wirtschaftlich sinnvollste Ort für AI-Rechenleistung im All liegen.“ Seine langfristige Vision: „In fünf Jahren werden wir mehr künstliche Intelligenz im All betreiben als seit Beginn der Menschheit auf der Erde zusammen.“ Doch die Argumentation bleibt nicht unumstritten. Kritiker wie Gesprächspartner Dwarkesh Patel weisen darauf hin, dass Energie nur ein Teil der Kosten ist – auch Kühlung, Wartung, Datenübertragung und die Reparatur von fehlerhaften GPUs im Weltraum enorme Herausforderungen darstellen. Zudem ist die Entwicklung und der Betrieb von Satellitenkomponenten, insbesondere leistungsfähiger AI-Chips, technisch komplex und kostspielig. Die Effizienz von Solarzellen allein reicht nicht aus, um die Gesamtkosten zu senken. Trotzdem ist die Strategie für Musk sinnvoll: SpaceX profitiert von der Nachfrage nach Raketenstarts, und die neue xAI-Sparte könnte durch den Zugang zu orbitaler Rechenleistung eine neue Wettbewerbsposition im AI-Markt erlangen. Mit einem geplanten Börsengang des neuen Konzerns in wenigen Monaten wird die Idee der orbitalen Datenzentren zunehmend in den Fokus der Investoren rücken. Angesichts der jährlichen Ausgaben von Hunderten Milliarden Dollar für Datenzentren auf der Erde könnte ein Teil der Infrastruktur-Expansion tatsächlich in den Weltraum verlegt werden – nicht als Science-Fiction, sondern als wirtschaftliche Notwendigkeit der Zukunft.

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