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vor 3 Tagen
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Google zahlt SpaceX 920M/monat

Laut von SpaceX an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Dokumenten hat Google mit SpaceX eine langfristige Vereinbarung über den Kauf von Rechenkapazität unterzeichnet. Demnach zahlt Google monatlich 920 Millionen US-Dollar an SpaceX, um ab Oktober 2026 bis Juni 2029 Unterstützung durch großskalige KI-Rechenressourcen zu erhalten. Den Unterlagen zufolge umfasst diese Zusammenarbeit etwa 110.000 GPUs von NVIDIA sowie entsprechende CPUs, Arbeitsspeicher und andere damit verbundene Rechentechnologien. Gemäß der Vertragsvereinbarungen können beide Parteien ihre Kooperation ab 2027 jeweils mit einer Frist von 90 Tagen kündigen. Was den Grund für diesen Vertrag betrifft, so erklärte Google vor allem, dass dies dem stetig wachsenden Kundenbedarf seiner eigenen KI-Plattform Gemini Enterprise gerecht werden soll. Ein Sprecher von Google Cloud sagte in einer Erklärung aus, dass Google Cloud bereits seit Langem mit SpaceX zusammenarbeite und dieser Vertrag Teil eines schrittweisen Ausbauplans sei, der darauf abziele, Übergangsrechenunterstützung für Gemini Enterprise bereitzustellen. Die aktuelle Nachfrage nach diesem Plattformdienst wächst sogar schneller als zuvor erwartet. Bemerkenswert ist zudem, dass dies nicht das erste Mal ist, dass SpaceX Einnahmen durch Vermietung von Rechenkapazitäten erzielt. Laut früheren öffentlich gemachten Dokumenten hatte auch das KI-Unternehmen Anthropic eine ähnliche Partnerschaft mit SpaceX geschlossen. Nach Angaben des Vertrages wird Anthropic weiterhin monatlich 1,25 Milliarden Dollar zahlen, um auf Rechenleistungen im Colossus-Rechenzentrum von SpaceX zurückzugreifen; die Kooperationsdauer erstreckt sich bis Mai 2029. Während SpaceX seinen vielbeachteten Börsengang (IPO) vorantreibt, entwickelt sich dieses Geschäftsfeld zur Mietvergabe von Rechenkraft zunehmend zu einem wichtigen Einkommenszweig. In entsprechenden Dokumenten betonte SpaceX, dass es durch die zeitweise Freigabe ungenutzter Rechenressourcen für externe Kunden seine Infrastrukturauslastung erhöhen und zusätzliche Erträge erzielen könne. Gleichzeitig bewahre diese Art der Zusammenarbeit Flexibilität dafür, künftige Bedarfe am eigenen Unternehmen entsprechend anzupassen oder neu zu verteilen. Vor dem Hintergrund weiter steigender Nachfrage nach generativer KI und knapper werdendem Angebot hochwertiger globaler GPU-Ressourcen entwickeln sich große Beschaffungs- und Verleihgeschäfte rund um Rechenleistung immer mehr zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor zwischen Tech-Giganten und KI-Firmen – während SpaceX dank seiner enormen Dateninfrastruktur neue kommerzielle Wachstumsmöglichkeiten erschließt.

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