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SK Telecom: Freiwillige Pensionierung im neuen AI-Team

Schon nur wenige Wochen nach der offiziellen Gründung ihres neuen KI-Unternehmens AI CIC hat der südkoreanische Telekommunikationsriese SK Telecom eine freiwillige Ruhestandsprogramm für Mitarbeiter des neu geschaffenen Divisions angekündigt. Laut einem Unternehmenssprecher dient das Programm als unterstützende Maßnahme, nicht als Teil einer Kostensenkung oder Entlassungsstrategie. Es soll Mitarbeitern helfen, die durch die geplante Umorganisation, einschließlich Rollenwechsel, Organisationsreformen oder Umzüge in andere Standorte betroffen sein könnten. Die Maßnahme richtet sich an Mitarbeiter aller Erfahrungsstufen, einschließlich junger und erfahrener Fachkräfte. Die AI CIC verfügt nach Medienberichten über rund 1.000 Beschäftigte. Das Ziel des neuen Unternehmens ist es, alle KI-bezogenen Aktivitäten von SK Telecom unter einem Dach zu bündeln – darunter die Entwicklung des persönlichen KI-Assistenten A. (ausgesprochen „A-dot“), die Betreuung von KI-Datenzentren, den Enterprise-KI-Geschäftsbereich sowie internationale Partnerschaften und Investitionen im KI-Sektor. Die Integration soll überlappende Aufgaben reduzieren und die Effizienz steigern. Dabei sollen organisatorische Anpassungen und mögliche Umstellungen unvermeidlich sein, wie der Sprecher betont. Die Entlassung von Mitarbeitern ist nicht beabsichtigt; die Teilnahme am Ruhestandsprogramm ist freiwillig. Die Abfindungen sollen je nach Dienstzeit und Position variieren, allerdings hat SK Telecom keine internen Zielvorgaben für die Zahl der Teilnehmer festgelegt. Die genauen Auswirkungen auf die Gesamtorganisation sind daher noch unklar. Beschäftigte, die bleiben, könnten in regionale Niederlassungen verlegt werden. Die Umstrukturierung ist Teil eines umfassenden Effizienzprogramms, das SK Telecom in der KI-Strategie verfolgt. Das Unternehmen strebt an, bis 2030 jährlich 5 Billionen Won (ca. 3,5 Milliarden US-Dollar) Umsatz aus KI-gestützten B2C- und B2B-Dienstleistungen sowie zugehöriger Infrastruktur zu erzielen. Kürzlich hatte SK Telecom eine KI-Infrastrukturinitiative gestartet, die den Zugang zu Nvidia Blackwell-GPUs als Dienstleistung ermöglicht. Zudem kooperiert das Unternehmen mit OpenAI im Rahmen des „Stargate Korea“-Projekts, um KI-Datenzentren im südwestlichen Teil des Landes aufzubauen. Industriebeobachter sehen die Maßnahme als typisch für die rasante Entwicklung im KI-Sektor: Unternehmen müssen schnell skalieren und strukturell anpassen, was oft mit Umorganisationen verbunden ist. Die freiwillige Natur des Programms zeigt, dass SK Telecom versucht, den Wandel mit geringerem Widerstand zu gestalten. Gleichzeitig unterstreicht die Initiative die strategische Priorität, die KI für die Zukunft des Unternehmens darstellt. SK Telecom gilt als führend in der südkoreanischen KI-Entwicklung und positioniert sich mit diesen Schritten als Schlüsselakteur in der regionalen KI-Ökonomie.

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