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vor 3 Monaten
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Sicherheit

Google schließt Wiz-Übernahme für 32 Milliarden Dollar ab

Google hat den Kauf des israelischen Cybersicherheitsunternehmens Wiz für 32 Milliarden US-Dollar in bar abgeschlossen. Der Abschluss wurde am Mittwoch bekanntgegeben und erfolgte ein Jahr nach der ursprünglichen Bekanntgabe der Vereinbarung. Damit wird diese Transaktion zum größten Unternehmenserwerb in der Geschichte von Google. Wiz, das eine Plattform zur Abwehr und Bewältigung von Cybersicherheitsbedrohungen in großen Cloud-Umgebungen bereitstellt, wird in die Google Cloud integriert. Das Unternehmen wird dabei jedoch seine Marke und sein Engagement für die Sicherheit von Kunden in allen Cloud-Umgebungen beibehalten. Die zunehmende Nutzung verschiedener Cloud-Dienste durch Unternehmen verschiedener Größen, unter anderem von AWS, Oracle, Microsoft und Google selbst, macht eine Integration von Wiz zu einem strategischen Vorteil. Google ermöglicht damit den Zugang zu einer Plattform für Multi-Cloud-Sicherheit und kann so neue Unternehmenskunden gewinnen. Zudem bringt Wiz erhebliche Einnahmen mit sich: Im Jahr 2025 verzeichnete das Unternehmen einen wiederkehrenden Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Beide Unternehmen planen nun, eine vereinheitlichte Sicherheitsplattform zu entwickeln, die Organisationen dabei unterstützen soll, schneller auf Bedrohungen zu reagieren. Diese Notwendigkeit ergibt sich aus dem Anstieg von Sicherheitslücken in Code-Basen, der unter anderem durch die steigende Nutzung von „Vibe-Coding"-Techniken verursacht wird. Auch die weite Verbreitung von KI-Tools hat Phänomene wie Prompt-Injection-Angriffe alltäglich gemacht. Wiz hat bereits eigene KI-Methoden genutzt, um die Bedrohungserkennung und Untersuchung auf allen Ebenen einer Cloud-Umgebung zu verbessern, von Code und Infrastruktur bis hin zur Laufzeitumgebung. Google betont in einer offiziellen Erklärung, dass diese Übernahme eine Investition in die Cloud-Sicherheit sei, um Organisationen dabei zu unterstützen, schnell und sicher auf jeder Cloud- oder KI-Plattform zu arbeiten. Die Verhandlungen begannen bereits 2024, als Google ein Kaufangebot in Höhe von 23 Milliarden US-Dollar unterbreitete, das Wiz jedoch ablehnte. Der damalige CEO Assaf Rappaport hatte damals argumentiert, dass das Unternehmen deutlich mehr wert sei. Die Gespräche wurden Anfang 2025 wieder aufgenommen und im März desselben Jahres kam es schließlich zu einem Einigung über den Verkauf. Die Transaktion erhielt zuvor die Zustimmung der Regulierungsbehörden in den USA im November 2025 und der Europäischen Union im Februar 2026, nachdem entsprechende wettbewerbsrechtliche Prüfverfahren abgeschlossen worden waren.

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