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AI-Spoof: Musk, Bezos und Altman als Energym-CEO im Jahr 2036

Ein satirischer Werbespot von der belgischen KI-Start-up AiCandy hat weltweit Aufmerksamkeit erregt, indem er die Tech-Magnaten Sam Altman, Elon Musk und Jeff Bezos in eine fiktive Zukunft verlegt: das Jahr 2036. In der absurden Vision des Videos „Energym“ haben künstliche Intelligenzen die Mehrheit der Arbeitsplätze übernommen – 80 Prozent der Menschen sind arbeitslos, ohne Einkommen und Sinn im Leben, wie Bezos in der Parodie bemerkt. Doch sie verfügen über viel Freizeit. Die Lösung? Menschliche Energie aus Gruppenfitness-Kursen wie Fahrrad- und Ruderklassen soll die Rechenleistung der KI betreiben. Die drei Tech-Größen werden dabei mit KI-Technologie so altert, dass sie in einer futuristischen, dystopischen Welt wie hochrangige Manager einer fiktiven Firma wirken, die menschliche Anstrengung in Energie umwandelt. Der 40-Sekunden-Clip, veröffentlicht als Instagram Reel, wurde binnen kurzer Zeit zu einem viralen Phänomen – über 4 Millionen Aufrufe auf Instagram, zahlreiche Reposts auf X (früher Twitter), darunter auch von politischen Persönlichkeiten wie Senator Chris Murphy, der sagte: „Es fühlt sich nicht wie eine Parodie an.“ Die Reaktionen zeigen, wie tief die Angst vor einer KI-gesteuerten Arbeitslosigkeit in der Öffentlichkeit verankert ist. AiCandy-Gründer Hans Buyse und Jan De Loore, die beide mit Werbung und Motion Design Erfahrung haben, wollten ursprünglich mit dem Video eine Kritik an der hohen Energieaufnahme durch KI-Infrastruktur formulieren – nicht etwa durch Umweltzerstörung, sondern durch menschliche Ausbeutung. Die Idee war zunächst auf Eis gelegt, doch nachdem De Loore sie wieder aufgriff und die Aufführung mit veralteten Bildern der Tech-Helden kombinierte, entstand ein perfektes Timing: Die Fitness-Boom-Kultur, die Unruhe junger Männer in einer veränderten Arbeitswelt und die Angst vor einer KI-Dystopie verschmolzen zu einem viralen, provokativen Statement. Obwohl die Firma ursprünglich nur kleine Aufträge erhielt und mit Vorbehalten zu tun hatte – etwa, dass KI „energiehungrig“ und „umweltschädlich“ sei –, hat der Erfolg nun eine Wende gebracht. Die E-Mail-Box ist voll von Kooperationsanfragen, darunter ein Angebot von der bekannten KI-Video-Produktionsfirma Dor Brothers. Dennoch hoffen die Gründer auf eine ganz besondere Nachricht: „Wir warten nur noch auf Elon“, sagt De Loore mit einem Lächeln. Die Reaktionen zeigen, dass KI nicht nur Technologie, sondern auch Kultur, Angst und Ironie prägt – und dass selbst satirische Werbung zu einem Spiegelbild der gesellschaftlichen Ängste werden kann.

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