Meta bewertet 2026 Leistungen nach AI-Nutzen
Meta plant ab 2026, die Leistungsbeurteilungen seiner Mitarbeiter anhand ihres „künstlich intelligenten Wirkungsgrads“ zu messen. Janelle Gale, Leiterin der Personalabteilung bei Meta, kündigte dies in einem internen Memo an, das von Business Insider eingesehen wurde. Ab dem Jahr 2026 soll „AI-getriebener Impact“ zu einer zentralen Erwartung für alle Mitarbeiter werden. Dabei geht es darum, wie Mitarbeiter KI gezielt einsetzen, um Produktivität zu steigern, neue Tools zu entwickeln oder signifikante Fortschritte in ihren Projekten zu erzielen. Obwohl reine Nutzungsstatistiken für KI im Jahr 2025 nicht in die Leistungsbeurteilung einfließen werden, sollen Mitarbeiter ihre KI-basierten Erfolge in ihren Selbstbewertungen hervorheben. Ein Sprecher von Meta betonte, dass KI bereits eine zentrale Rolle im täglichen Arbeitsalltag spiele und das Unternehmen darauf abziele, Mitarbeiter dabei zu unterstützen. Der Schritt ist Teil einer größeren Trendwende in der US-amerikanischen Wirtschaft, bei der Unternehmen zunehmend eine KI-orientierte Unternehmenskultur fördern. Große Tech-Firmen wie Microsoft, Google und Amazon haben bereits klare Anweisungen an ihre Mitarbeiter gegeben: KI-Nutzung ist nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend. So erklärte ein Microsoft-Manager im Juni, dass KI „nicht mehr optional“ sei, während Google-Chef Sundar Pichai in einer Unternehmensversammlung im Juli betonte, dass die Nutzung von KI entscheidend für den Erfolg im Wettlauf um die führende Position in der KI-Entwicklung sei. Meta hat bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, um die KI-Integration zu beschleunigen. So hat das Unternehmen Anfang des Jahres seinen Einstellungsprozess überarbeitet und KI in Coding-Interviews erlaubt. Zudem wurde ein internes Spiel namens „Level Up“ eingeführt, das Mitarbeiter für die Nutzung von KI belohnt. Nun soll die Belohnung für außergewöhnliche KI-getriebene Leistungen ab 2025 systematisch eingeführt werden – sei es in der eigenen Arbeit oder durch Verbesserung der Teamleistung. Interessant ist, dass Mitarbeiter bereits Meta’s internes KI-Tool nutzen, um ihre eigenen Leistungsbeurteilungen zu verfassen. Industrieanalysten sehen in der Initiative eine klare Strategie, um die KI-Adoption zu beschleunigen und eine kulturelle Veränderung zu initiieren. „Meta setzt auf eine KI-native Arbeitskultur, bei der nicht nur Technologie, sondern auch Leistungsbeurteilung und Karriereentwicklung an KI-Performance ausgerichtet sind“, sagt ein Experte für digitale Transformation. Die Maßnahme könnte andere Tech-Unternehmen ermutigen, ähnliche Modelle zu übernehmen. Meta, das als Muttergesellschaft von Facebook, Instagram und WhatsApp gilt, positioniert sich damit als Vorreiter in der Integration von KI in die Unternehmensstruktur.
