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Meta startet neue KI-App Pocket

Meta hat die neue App Pocket veröffentlicht, die keine Verbindung zum früheren, von Mozilla betriebenen Lesezeichen-Dienst gleichen Namens hat. Stattdessen positioniert das Unternehmen das Tool als KI-zentrierte Plattform für interaktive Inhalte. Nutzer können über Texteingaben sogenannte Gizmos erzeugen und teilen. Diese von KI generierten Erlebnisse reagieren auf Touch-Eingaben und Handykippungen, integrieren Sounds, Kamerazugriffe oder Fotos aus dem eigenen Album und weisen teilweise kontextbezogene Reasoning-Fähigkeiten auf. Im Rahmen der App können Benutzer ihre Erstellungen veröffentlichen und anderen die Möglichkeit geben, sie zu remixen, wodurch eine soziale Komponente in den KI-Workflow integriert wird. Der Release von Pocket lässt sich als konkrete Umsetzung von Mark Zuckers Vision einordnen, Künstliche Intelligenz als neue Basis sozialer Netzwerke zu etablieren. Meta hatte im März berichtet, Ingenieure von Atma Sciences Inc. engagiert und eine nicht-exklusive Lizenz für die dortige Gizmo-Technologie erworben zu haben. Die aktuelle App orientiert sich in Funktionen und Bedienlogik deutlich an dieser früheren Technologie. Laut der Beschreibung im Google Play Store bilden die Gizmos den Kern eines weltweiten Feeds, der nutzergenerierte, interaktive Erfahrungen zentral bündelt. Einem offiziellen weltweiten Start steht derzeit noch die begrenzte Verfügbarkeit im Weg. Redakteure bestätigten, dass die App im US-amerikanischen Google Play Store sowie im Apple App Store zunächst nicht auffindbar ist. Meta teilt in einem Hilfecenter-Eintrag lediglich mit, dass Pocket noch nicht überall verfügbar sei. Eine konkrete Angabe zu weiteren Release-Zeitplänen oder regionalen Einschränkungen machte das Unternehmen zunächst nicht. Mit Pocket setzt Meta einen weiteren strategischen Meilenstein hin zu einer KI-nativen Social-Media-Infrastruktur, deren technische Umsetzung und Nutzerakzeptanz sich in den kommenden Monaten bewähren müssen.

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