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Meta KI Muse startet auf dem iPad

Meta hat sein KI-Agenten-Tool Muse mit einem neuen Update um native iPad-Unterstützung erweitert. Die App, die vor knapp einem Monat erstmals auf iOS veröffentlicht wurde und sich mehrere Wochen lang an der Spitze der kostenlosen App-Charts platzierte, profitiert nun von der größeren Bildschirmfläche und den verbesserten Multitasking-Funktionen von iPadOS. Dies folgt auf die vor einer Woche nach dem Mobilstart erschienene macOS-Variante, die Muse bereits für Desktop-Anwendungen nutzbar macht. Die iPad-Integration wird in den offiziellen Release Notes lediglich einzeilig vermerkt, während das Update im Hintergrund deutlichere Neuerungen für iPhone-Nutzer bereitstellt. Dazu gehören eine Reihe neuer Software-Anbindungen, darunter Canva, Dropbox, Figma, QuickBooks, GitHub, Zoom, Asana, Klaviyo sowie Granola und Notion. Parallel dazu hat Meta eine geschäftsspezifische Funktion eingeführt, mit der Anwender Unternehmensziele vorgeben können. Der KI-Agent plant daraufhin eigenständig Marketingkampagnen, Kundenpräsentationen und die Entwicklung neuer Produktseiten. Mit dieser strategischen Verbreiterung positioniert sich Muse zunehmend als direkter Wettbewerber zu Lösungen wie OpenClaw, ChatGPTs Dots und Grok Bot. Die Erweiterung auf das gesamte Apple-Ökosystem zielt insbesondere auf Kleinunternehmer und Freiberufler ab, die autonome KI-Unterstützung für operative Geschäftsprozesse benötigen. Durch die nahtlose Integration in bestehende Arbeitswerkzeuge soll die Produktivität gesteigert und die manuelle Koordination komplexer Aufgaben reduziert werden. Die fortlaufenden Plattformupdates unterstreichen Metas Bemühungen, Muse von einer reinen mobilen Anwendung zu einem übergreifenden digitalen Assistenten zu entwickeln.

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