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Midas baut mathematische Infrastruktur für sichere KI mit Unterstützung von OpenAI- und SpaceX-Investoren auf.

Midas, ein neues Unternehmen, das mathematische Verifikation zur Sicherheit und Zuverlässigkeit künstlicher Intelligenz (KI) einsetzt, hat seine öffentliche Markteinführung bekannt gegeben und eine Finanzierungsrunde von 10 Millionen US-Dollar abgeschlossen, geführt von Valor Equity Partners und Nova Global. Das Unternehmen wird von einem Team aus 11 Medaillengewinnern der Internationalen Mathematik- und Informatik-Olympiade (IMO/IOI) geleitet – der exklusivsten akademischen Wettbewerbe weltweit – und verfügt über tiefgreifende Erfahrungen aus Unternehmen wie Jane Street, Google, AWS, NVIDIA und Mercor sowie von renommierten Universitäten wie Stanford, MIT, Cambridge und Princeton. Die Gründung erfolgte durch Shalim Monteagudo-Contreras (Präsident und Co-Gründer) und Renzo Balcazar (CEO und Co-Gründer), die gemeinsam ein System entwickeln, das KI-Systeme von „plausibel“ zu „beweisbar“ macht. Die Kernidee von Midas: Moderne KI-Systeme liefern oft überzeugende, flüssige Antworten, können aber nicht mathematisch nachweisen, dass diese korrekt sind. Midas setzt daher formale mathematische Verifikation von Anfang an ein – nicht nur am Ende, um Fehler zu finden, sondern um Korrektheit bereits in der Ausführung zu garantieren. „Flüssigkeit ist kein auditierbares Merkmal. Beweisbarkeit ist es“, betont Monteagudo-Contreras. Balcazar ergänzt: „KI ist die erste Intelligenzform, die ohne Beweisstruktur eingesetzt wird – und das ist gefährlich, wenn sie in kritische Systeme wie Medizin, Verteidigung oder Finanzen eingebunden wird.“ Die Plattform von Midas zielt darauf ab, KI-Outputs, Daten und Schlussfolgerungen mathematisch zu verifizieren, bevor sie freigegeben werden. Dies ist entscheidend in Bereichen, in denen Fehler katastrophale Folgen haben können – wie in der Biotechnologie, der Hardware-Entwicklung, der Finanzbranche oder der KI-Infrastruktur selbst. Laut Rodrigo Porto, Tech Lead bei Midas, ist es unmöglich, Vertrauen in komplexen Systemen aufzubauen, wenn die Korrektheit nicht von Grund auf verifiziert wird. Die Investoren hinter Midas – darunter auch Investoren von OpenAI, Tesla und SpaceX – signalisieren großes Vertrauen in das Projekt. John Stanton von Valor Equity Partners sieht in der Verifikation die letzte fehlende Infrastruktur für KI: „Es geht nicht um Wahrscheinlichkeiten, sondern um Beweise.“ Carlo Agostinelli von Nova Global hebt hervor, dass Midas nicht nur technologisch ambitioniert, sondern auch ein „generationswichtiger“ Ansatz sei, der die Grundlagen der KI-Vertrauenswürdigkeit neu definiert. Midas ist kein herkömmliches Produkt, sondern eine strukturelle Korrektur des KI-Ökosystems. In missionkritischen Sektoren ist Korrektheit nicht optional – sie ist die Voraussetzung. Die Firma will nun die Forschung in formale, produktionsreife Infrastruktur umsetzen, um KI sicherer, nachvollziehbarer und verantwortungsvoller zu machen. Die Branche sieht in Midas einen Pionier: Ein Team aus Spitzenmathematikern und Technikern, das nicht nur die Technologie, sondern auch die Grundlagen des Vertrauens in KI neu definiert. Mit einer klaren Vision und starken Rückendeckung könnte Midas zu einem Schlüsselakteur in der nächsten Generation der KI-Entwicklung werden.

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