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Breakout Ventures sammelt 114 Mio. für KI-Forschung

Breakout Ventures hat seinen dritten Fonds (Fund III) mit einem Volumen von 114 Millionen US-Dollar erfolgreich geschlossen. Das Kapital ist speziell dafür vorgesehen, frühe Start-ups im Bereich der künstlichen Intelligenz zu unterstützen, die wissenschaftliche Disziplinen wie Biologie und Chemie vorantreiben. Das Venture-Capital-Unternehmen plant, die Mittel einzusetzen, um in mindestens 20 neue Unternehmen zu investieren. Die durchschnittlichen Investitionssummen pro Beteiligung sollen zwischen 500.000 und 5 Millionen US-Dollar liegen. Bisher wurden bereits drei Unternehmen finanziert. Lindy Fishburne, Managing Director von Breakout Ventures, erläuterte gegenüber TechCrunch die Strategie des Fonds. Das Ziel besteht darin, Unternehmen zu identifizieren, die in der Lage sind, die Komplexität der Wissenschaft durch den Einsatz von KI zu durchdringen. Fishburne betonte, dass das Unternehmen immer an der Schnittstelle von Technologie und Wissenschaft agiert, um die Potenziale der Biologie und Chemie zu nutzen, um ungedeckte Bedürfnisse zu erfüllen und neue Märkte zu schaffen. Breakout Ventures wurde im Jahr 2016 offiziell gegründet, nachdem es aus einem Förderprogramm der Thiel Foundation hervorgegangen war. Der Fonds bildet die dritte Etappe in der bisherigen Finanzierungsgeschichte des Unternehmens. Der erste Fonds in Höhe von 60 Millionen US-Dollar wurde 2017 aufgelegt, gefolgt vom zweiten Fonds mit 112,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2021, der ebenfalls den Fokus auf Start-ups in den Bereichen Wissenschaft und KI legte. Der Aufbau von Fund III dauerte etwa eineinhalb Jahre. Zu den Limited Partnern, die das neue Fondsvehikel unterstützten, gehören unter anderem das Kraft Group, Pinegrove Venture Partners und Cubed Capital. Bei der Auswahl der Investitionsziele legt das Unternehmen großen Wert auf die Passung zwischen den Gründern und dem jeweiligen Projekt. Fishburne erklärte, dass die Gründer entweder über einen Doktortitel (PhD) verfügen und die von ihnen vermarktete Wissenschaft selbst entwickelt haben, oder aus der Industrie stammen und die spezifischen Bedarfe sowie Chancen tiefgreifend verstehen. Unabhängig vom Hintergrund sucht das Unternehmen nach der idealen Person, um ein bestimmtes Unternehmen aufzubauen. Dieser Fokus auf die Qualifikation und Motivation der Gründer soll sicherstellen, dass die Investitionen in vielversprechende und wissenschaftlich fundierte Technologien getätigt werden. Mit dieser neuen Kapitalzufuhr festigt Breakout Ventures seine Position als spezialisierter Investor für KI-gestützte Naturwissenschaften. Das Unternehmen erwartet, dass durch die Kombination von fortgeschrittener KI-Forschung und fundiertem wissenschaftlichen Know-how bahnbrechende Lösungen entstehen, die traditionelle Grenzen in der biologischen und chemischen Forschung überwinden. Die Strategie richtet sich an Frühphasenunternehmer, die bereit sind, komplexe wissenschaftliche Herausforderungen anzugehen und sie in marktfähige Produkte zu verwandeln.

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