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1910 veröffentlicht CANDID-CNS™, ein KI-Modell zur Vorhersage der Blut-Hirn-Schranke-Durchdringung

1910, ein AI-geprägter Biotech-Unternehmen, das die Entdeckung von kleinen und großen Molekülen revolutionieren will, hat sein CANDID-CNS™-KI-Modell in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Chemical Information and Modeling (JCIM) der American Chemical Society veröffentlicht. Das Modell, das in der Studie „CANDID-CNS™: AI Unlocks Stereochemistry and Beyond Rule of 5 to Predict CNS Penetration of Small Molecules“ vorgestellt wird, markiert einen Meilenstein in der präzisen Vorhersage der Durchdringung der Blut-Hirn-Schranke (BBB) durch kleine Moleküle. Bisherige Vorhersagemodelle waren auf die sogenannte „Rule of 5“ beschränkt – ein setzungsartiges Kriterium, das die Bioverfügbarkeit und Fähigkeit von Molekülen, in den Körper einzudringen, einschätzt. CANDID-CNS™ überwindet diese Grenze, indem es auch Moleküle jenseits der Rule of 5 analysiert, die traditionell als zu groß oder zu unpolar gelten und daher als unpassend für die zentrale Nervensysteme (CNS) Therapie angesehen wurden. Ein zentrales Merkmal des Modells ist seine Fähigkeit, die Stereochemie – also die räumliche Anordnung von Atomen in Molekülen – präzise zu berücksichtigen. Diese Dimension wurde in früheren KI-Modellen oft vernachlässigt, obwohl sie entscheidend für die Wechselwirkung mit biologischen Zielstrukturen und die Durchdringung der BBB ist. Durch die Integration von Stereochemie und hochkomplexen Molekülmerkmalen in einem tiefen Lernansatz erreicht CANDID-CNS™ eine signifikant höhere Genauigkeit bei der Vorhersage der CNS-Bioverfügbarkeit. Die Validierung erfolgte an umfangreichen Datensätzen, darunter klinische und präklinische Daten, was die Robustheit und Anwendbarkeit des Modells unterstreicht. Die Veröffentlichung ist nicht nur wissenschaftlich bedeutend, sondern hat auch strategische Relevanz für die Entwicklung neuer Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und ALS, bei denen die Überwindung der BBB ein zentrales Hindernis bleibt. Mit CANDID-CNS™ können Forscher nun gezielt Moleküle identifizieren, die trotz komplexer Strukturen oder höherer Molekülmasse dennoch das Gehirn erreichen – was die Pipeline potenzieller Wirkstoffe erheblich erweitert. Industrieexperten begrüßen die Entwicklung als bahnbrechend. „CANDID-CNS™ eröffnet eine neue Ära in der neurologischen Arzneimittelentwicklung“, sagt Dr. Lena Müller, Wissenschaftlerin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. „Die Fähigkeit, auch Moleküle jenseits der klassischen Regeln zu bewerten, könnte die Entdeckung von Wirkstoffen für schwierige Zielstrukturen revolutionieren.“ 1910, gegründet 2017, positioniert sich als Pionier im Bereich künstlicher Intelligenz in der Biotechnologie und verfügt über ein proprietäres KI-Plattform-Ökosystem, das die gesamte Wirkstoffentdeckung von der Zielidentifikation bis zur Optimierung automatisiert. Die Veröffentlichung stärkt das Vertrauen in die KI-Methoden des Unternehmens und unterstreicht dessen Führungsrolle in der digitalen Arzneimittelentwicklung.

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