Seek Labs erweitert Global Disease Atlas mit AI-gesteuerter Kartierung hämorrhagischer Fieberviren
Seek Labs hat sein Global Disease Atlas™ um die umfassende genomische Kartierung mehrerer hämorrhagischer Fieberviren erweitert, darunter Ebola-, Marburg- und Lassa-Viren. Die Erweiterung basiert auf den Ergebnissen der BioSeeker™-Plattform, einem künstlichen Intelligenz-System, das genomische Daten analysiert, um neue therapeutische Ansätze und diagnostische Werkzeuge zu identifizieren. Durch die Integration von Millionen von Genomsequenzen aus globalen Datenbanken konnte BioSeeker™ bisher unbekannte genetische Muster und konservierte Zielstrukturen innerhalb dieser hochgefährlichen Viren identifizieren – Schlüsselinformationen für die Entwicklung gezielter Antikörper, Impfstoffe und point-of-care-Diagnostika. Die Erweiterung des Atlas ist besonders bedeutend, da hämorrhagische Fieberviren weltweit erneut zunehmende Aufmerksamkeit erlangen, insbesondere durch zunehmende Ausbrüche in Afrika und die wachsende Bedrohung durch klimabedingte Veränderungen, die das Vorkommen von Überträgern wie Mücken und Nagetieren beeinflussen. Mit der neuen Kartierung können Forscher und Gesundheitsbehörden schneller auf neue Ausbrüche reagieren, da die Plattform bereits vorab potenzielle Zielmoleküle für Therapien und Tests identifiziert hat. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit von BioSeeker™, auch in wenig untersuchten Virusvarianten konservierte Regionen zu erkennen – eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung breit wirksamer Medikamente. Die Plattform nutzt fortschrittliche maschinelle Lernverfahren, um genomische Sequenzen zu vergleichen, Mutationen zu prognostizieren und die Evolution von Viren in Echtzeit zu verfolgen. Dadurch wird nicht nur die Entdeckungszeit für neue Therapien drastisch verkürzt, sondern auch die Fähigkeit zur frühzeitigen Identifikation von Mutationen, die Resistenz oder erhöhte Übertragbarkeit verursachen könnten, gestärkt. Die Daten sind in einer benutzerfreundlichen, interaktiven Karte integriert, die von Wissenschaftlern, Regierungen und globalen Gesundheitsorganisationen genutzt werden kann. Industrieexperten sehen in der Erweiterung des Global Disease Atlas™ einen Meilenstein in der präventiven Virologie. „Die Fähigkeit, kritische Viren-Genome in Echtzeit zu kartieren und potenzielle therapeutische Ziele vorherzusagen, ist ein Paradigmenwechsel“, sagt Dr. Lena Müller, Virologin am Robert Koch-Institut. „Seek Labs zeigt, wie KI die Reaktionszeit auf zukünftige Pandemien drastisch verkürzen kann.“ Seek Labs, gegründet 2018 in Salt Lake City, ist ein führender Anbieter von KI-gestützten Entdeckungsplattformen für Infektionskrankheiten. Die Firma hat sich auf die Entwicklung programmierbarer Therapeutika und schneller Diagnostika spezialisiert und arbeitet eng mit globalen Gesundheitsbehörden, Universitäten und Pharmaunternehmen zusammen. Die BioSeeker™-Technologie ist bereits in mehreren klinischen und präklinischen Studien eingesetzt und hat mehrere Patente für virale Zielidentifikationen erhalten. Die Erweiterung des Global Disease Atlas™ unterstreicht das strategische Ziel des Unternehmens, die globale Gesundheitsvorsorge durch datengetriebene, künstliche Intelligenz-basierte Innovationen zu stärken.
