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vor 11 Tagen
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HPE erweitert KI-Fabrik mit NVIDIA für die Agenten-Ära

Auf der laufenden HPE Discover in Las Vegas hat Hewlett Packard Enterprise gemeinsam mit NVIDIA die Erweiterungen der HPE AI Factory mit NVIDIA vorgestellt, die explizit auf die Anforderungen des agentic AI-Zeitalters ausgelegt sind. Mit dem Fokus auf den Übergang von ersten Proof-of-Concepts zur produktiven Enterprise-Nutzung werden künftig durchgängig integrierte Hardware- und Softwarekomponenten für autonome KI-Agenten bereitgestellt. Im Mittelpunkt der Hardware-Ankündigung steht der NVIDIA Vera CPU, der ab 2027 über HPE Private Cloud AI verfügbar sein wird. Als erste Prozessorarchitektur, die speziell für Agenten-Umgebungen entwickelt wurde, optimiert er Tool-Aufrufe, Orchestrierungsaufgaben und Echtzeit-Datenverarbeitung mit deterministischer Latenz. Der Vera CPU ist Teil der NVIDIA Vera-Rubin-Plattform, deren Serienfertigung mit dem rackbasierten NVIDIA Vera Rubin NVL72-System bei HPE anläuft. Parallel wird mit dem HPE Compute XD700 auf Basis von NVIDIA HGX Rubin NVL8 ein Rack-System für bis zu 128 Rubin-GPUs eingeführt. Für das Software-Ökosystem stellt HPE das NVIDIA Agent Toolkit in Verbindung mit HPE Private Cloud AI vor. Dieses umfasst offene Modelle, einen sicheren Runtime-Umfeld und vordefinierte Architektur-Blueprints, die als operatives System für lange laufende Multi-Agenten-Systeme dienen. Ergänzt wird dies durch integrierte Governance-Mechanismen: Modelle, Fähigkeiten und Tools werden zentral freigegeben, während HPE Zerto Software anomale Agentenaktivitäten erkennt und durch Continuous Data Protection sofortige Rollbacks ermöglicht. Für die Dateninfrastruktur sorgt das NVIDIA-zertifizierte HPE Alletra Storage MP X10000, das unstrukturierte Daten automatisch mit Metadaten und Richtlinien versieht, um den Token-Durchsatz in KI-Pipelines zu maximieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit. Die NVIDIA Confidential Computing-Funktion wird nun durchgängig in allen HPE AI Factory-Varianten integriert. Sie schützt Modelle und vertrauliche Daten während der Ausführung durch kryptografische Attestierung und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wodurch eine lückenlose Vertrauenskette auch für lokale und hoheitliche Deployments gewährleistet ist. Das HPE ProLiant Compute DL380a erhielt entsprechend die offizielle Zertifizierung. In-Silicon-Policies der NVIDIA BlueField-DPUs und der DOCA-Plattform implementieren Zero-Trust-Ansätze, erkennen Laufzeitbedrohungen und verschlüsseln den Netzwerkverkehr ohne Performanceeinbußen. Die vollständige Stack-Integration umfasst aktuell NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs, Spectrum-X-Ethernet-Netzwerke, BlueField-3-DPUs und ConnectX-8-SuperNICs. Künftige Vera-Rubin-NVL72-Systeme werden auf BlueField-4-DPUs, ConnectX-9 und Spectrum-6-Switching setzen, welches eine um 60 Prozent höhere Netzwerkperformance im Vergleich zu Standard-Ethernet bietet. Für Großprojekte bleiben zudem InfiniBand-Optionen wie das Quantum-X800 verfügbar. Parallel zur technologischen Expansion erweitert sich das Unleash AI Partnerprogramm um etwa zwölf neue Softwarelösungen. Die gesamte Architektur folgt NVIDIA-Referenzarchitekturen und deckt den kompletten Lebenszyklus von der KI-Entwicklung bis zur produktiven Skalierung ab.

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