HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

vor 14 Tagen
AMD
Meta
GPU

AMD verbucht Rekord-Q1, prognostiziert Q2-Rückgang

AMD verzeichnete im ersten Quartal 2026 mit 10,253 Milliarden Dollar Umsatz einen historischen Erfolg, getrieben von der enormen Nachfrage nach Serverprozessoren und KI-Beschleunigern. Obwohl der Umsatz im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres leicht um 0,2 Prozent sank, stieg er im Jahresvergleich um 38 Prozent gegenüber 7,438 Milliarden Dollar des Vorjahresquartals. Der GAAP-Gewinn verdoppelte sich auf 1,383 Milliarden Dollar, während die operative Marge auf 53 Prozent und der operative Gewinn um 83 Prozent auf 1,476 Milliarden Dollar anwuchsen. Lisa Su, der CEO von AMD, erklärte, dass die Datenzentrum-Sparte nun zum primären Wachstumsmotor für Umsatz und Gewinn geworden ist. Der Datenzentrumsbereich generierte einen Rekordumsatz von 5,8 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 57 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Der operative Gewinn in diesem Segment belief sich auf 1,6 Milliarden Dollar. Besonders der Verkauf von EPYC-Server-CPUs wuchs um mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, da sowohl Cloud- als auch Unternehmenskunden die Nachfrage nach leistungsstarken CPUs für KI-Infrastrukturen, Datenbewegungen und agente KI-Ausführungen steigerten. Aufgrund dieser Entwicklung revidierte AMD seine Prognose für den Server-CPU-Markt nach oben: Der Markt soll bis 2030 mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 35 Prozent auf 120 Milliarden Dollar anwachsen, weit entfernt von der bisherigen Schätzung von 18 Prozent. AMD kündigte zudem an, die Lieferketten zu erweitern, um die Nachfrage zu decken. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg im Serverbereich von mehr als 70 Prozent im Jahresvergleich. Große Kunden wie Meta erweitern ihre Partnerschaften und planen den Einsatz von bis zu 6 Gigawatt an AMD Instinct-GPUs. Die Lieferungen im Rahmen dieser Projekte sollen im zweiten Halbjahr 2026 beginnen. Dennoch verzeichneten die Verkäufe der KI-Beschleuniger im ersten Quartal einen leichten Rückgang im Quartalsvergleich, verursacht durch schwächere Absatzzahlen in China, was jedoch durch einen prognostizierten Anstieg von 46 Prozent im laufenden Quartal ausgeglichen werden soll. Im Bereich Client und Gaming wuchs der Umsatz um 23 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Der Kundenbereich stieg um 26 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar, getrieben durch starke Nachfrage nach Ryzen-Prozessoren. Die Gaming-Einnahmen legten um 11 Prozent auf 720 Millionen Dollar zu. Allerdings warnte AMD, dass der Umsatz in diesem Segment im zweiten Halbjahr aufgrund steigender Speicher- und Komponentenkosten um mehr als 20 Prozent sinken wird. Dies betrifft sowohl den PC-Markt als auch die Konsolenbranche, wo die Einnahmen aus benutzerdefinierten System-on-Chips bereits rückläufig sind. Die Embedded-Sparte wuchs moderat um 6 Prozent auf 873 Millionen Dollar, getrieben durch verbesserte Nachfrage in industriellen und Randbereichen wie Luft- und Raumfahrt, Kommunikation sowie Verteidigung. Für das zweite Quartal prognostiziert AMD einen Gesamtumsatz von etwa 11,2 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 9 Prozent im Quartalsvergleich und 46 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die erwartete Bruttomarge liegt bei rund 56 Prozent. Analysten sehen in dieser Entwicklung den Beweis, dass AMD die Position als führender Anbieter von KI-Hardware stärkt und Intel dabei deutlich überflügelt.

Verwandte Links

AMD verbucht Rekord-Q1, prognostiziert Q2-Rückgang | Aktuelle Beiträge | HyperAI