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Hochleistungsrechnen

Rangliste zeigt operative Rechenzentren je US-Bundesstaat

Das Geschäft mit Rechenzentren wächst in den USA deutlich schneller als in früheren Jahren, weil der Bedarf an KI-Rechenleistung neue Infrastruktur erfordert. Eine Auswertung des Branchendiensts Data Center Map, die Business Insider zum Stand Oktober 2026 erstellt hat, zeigt die Verteilung vollbetriebener Rechenzentren in den Bundesstaaten. Erfasst wurden Anlagen mit mindestens zehn Schränken, vor allem Cloud- und Colocation-Anbieter. Da es keine zentrale Registrierungspflicht für Rechenzentren gibt und enterprise- oder behördliche Anlagen nur eingeschränkt erfasst werden, sind die Zahlen keine vollständige Vollerhebung. Virginia liegt mit der größten Zahl operativer Rechenzentren an der Spitze, gefolgt von Texas und Kalifornien. Diese Bundesstaaten konzentrieren große Cluster rund um bestehende Cloud-, Finanz- und Hyperscale-Standorte. Weitere Bundesstaaten mit vergleichsweise hoher Dichte sind Ohio, New York, Illinois, Oregon, Washington, Georgia, Arizona, Florida, New Jersey und Pennsylvania. Am unteren Ende des Rankings stehen Bundesstaaten wie Vermont, Alaska und South Dakota. Dort sind überwiegend kleinere oder stärker regional eingebundene Anlagen vertreten, während in wachsenden KI-Standorten wie Texas, Wisconsin, Minnesota, Mississippi oder Iowa zugleich große Campus-Projekte entstehen. Für Investoren, Energieversorger und Behörden wird die regionale Konzentration der Rechenzentren zunehmend zum Standortfaktor. Entscheidend sind nicht nur Verfügbarkeit und Netzwerkanbindung, sondern auch Strom, Wasser, Genehmigungen und die Belastbarkeit lokaler Netze.

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