Medimaps stellt AI-Software TBS Reveal auf der RSNA 2025 vor
Medimaps Group S.A. präsentiert auf der Radiological Society of North America (RSNA) 2025 in Chicago erstmals live ihre neue KI-gestützte Software TBS Reveal, eine bahnbrechende Lösung für die opportunische Früherkennung von Osteoporose mittels Röntgenaufnahmen. Das Produkt basiert auf der bereits etablierten Trabecular Bone Score-(TBS)-Technologie, die die Mikroarchitektur des Knochens analysiert, um das Risiko für Knochenbrüche präziser zu bewerten als herkömmliche Methoden wie die DEXA-Messung allein. Mit TBS Reveal wird diese Analyse nun erstmals direkt über Standard-Röntgenbilder von Wirbelsäule oder Hüfte durchgeführt – ohne zusätzlichen Aufwand oder spezielle Geräte. Das neue Tool nutzt fortschrittliche Künstliche Intelligenz, um subtile Veränderungen in der Knochensubstanz zu erkennen, die auf eine verminderte Knochenqualität hinweisen. Dabei ist die Software so ausgelegt, dass sie in bestehende radiologische Arbeitsabläufe nahtlos integriert werden kann – etwa beim Routinewechsel bei Patienten mit Rückenschmerzen oder altersbedingten Beschwerden. Durch die automatisierte Auswertung kann TBS Reveal* Ärzten helfen, frühzeitig Risikopatienten zu identifizieren, bevor schwere Knochenbrüche auftreten. Dies ist besonders relevant, da Osteoporose oft asymptomatisch verläuft und erst bei einem Bruch erkannt wird. Die RSNA 2025 stellt somit einen bedeutenden Meilenstein dar: Medimaps Group zeigt erstmals eine praktikable, klinisch relevante Anwendung von KI zur Knochendichte-Analyse auf Basis von Standardbildern – eine Entwicklung, die das Potenzial hat, die Früherkennung von Knochenschäden weltweit zu revolutionieren. Die Software wurde bereits in mehreren Pilotstudien validiert und zeigt hohe Korrelationen mit etablierten TBS-Werten aus DEXA-Bildern. Industrieexperten begrüßen die Innovation als Meilenstein für die Prävention von Osteoporose-Komplikationen. „TBS Reveal* könnte die Routine-Röntgenaufnahme von heute zu einem zentralen Werkzeug der Früherkennung machen“, sagt Dr. Lena Müller, Radiologin am Universitätsklinikum Heidelberg. „Die Integration in bestehende Abläufe ist nahezu reibungslos, und die KI-Genauigkeit ist beeindruckend.“ Medimaps Group, mit Sitz in Genf, ist ein globaler Pionier in der KI-gestützten Knochendiagnostik und hat bereits mehrere Zulassungen in Europa und den USA erhalten. Die Firma setzt auf eine enge Kooperation mit Kliniken und Forschungseinrichtungen, um die klinische Relevanz und den Nutzen der Technologie kontinuierlich zu validieren. TBS Reveal* markiert einen Schritt hin zu einer proaktiveren, datenbasierten Osteoporose-Prävention und unterstreicht, wie KI in der medizinischen Bildanalyse nicht nur Effizienz steigern, sondern auch die Patientenversorgung grundlegend verbessern kann.
