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GM entwickelt ab 2028 Augenlos-Fahrsystem mit Google AI und Lidar

General Motors kündigt an, bis 2028 eine neue Generation von Fahrzeugtechnologien auf den Markt zu bringen, die eine augenlose, vollautomatisierte Fahrt ermöglichen soll. Bei einer Veranstaltung in Lower Manhattan betonte CEO Mary Barra, dass das Unternehmen eine „neue Ära der Mobilität“ einläutet. Zentrales Element dieser Vision ist ein selbstfahrendes System, das nicht nur die Hände des Fahrers freihält, sondern auch die Augen – also eine echte „eyes-off“-Funktion. Dazu wird GM Lidar-Technologie einsetzen, eine Sensortechnik, die durch Laserstrahlen die Umgebung präzise erfasst. Dies steht im Gegensatz zu Teslas Kamera-basiertem Ansatz, den CEO Elon Musk kritisch sieht. Anderson, ehemaliger Tesla-Manager und nun bei GM verantwortlich für die Entwicklung des Systems, betonte gegenüber CNBC: „Wir entwickeln ein selbstfahrendes Produkt. Es ist ein augenloses, selbstfahrendes System. Und die Nutzung von Lidar ist Teil einer multiplen Sensortechnologie, die das System insgesamt besser macht – Punkt.“ Die Technologie soll schrittweise ausgebaut werden, wobei Anderson die Entwicklung als „Ozean, der zu groß ist, um ihn aufzubringen“ beschrieb – also ein langer, kontinuierlicher Prozess. Ob das neue System den Namen „Super Cruise“ tragen wird, blieb unklar. Der aktuelle Super-Cruise-Modus, der erstmals 2016 vorgestellt wurde, erlaubt handsfreies Fahren auf 600.000 Meilen vorab kartierter Straßen in Nordamerika und überwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers mittels Augensensoren. Obwohl GM der erste Hersteller war, der ein solches System anbot, verlief die Einführung zunächst langsam. Jetzt jedoch verspricht Barra eine deutlich schnellere Verbreitung der neuen Technologie. Zusätzlich zur autonom fahrenden Plattform arbeitet GM mit Google an einer neuen Generation von In-Car-Infotainment- und KI-Systemen, die die Fahrerfahrung personalisieren und nahtlos mit digitalen Diensten verbinden sollen. Diese Partnerschaft unterstreicht GMs Bemühungen, nicht nur in der Fahrzeugtechnik, sondern auch in der Software- und KI-Entwicklung führend zu sein. Die Kombination aus Lidar, künstlicher Intelligenz und Cloud-Integration soll die Grundlage für eine umfassende, vernetzte Mobilität bilden. Industrieanalysten sehen in GMs Vorhaben einen strategischen Schritt, um mit Tesla und anderen Tech-orientierten Herstellern Schritt zu halten. Die Nutzung mehrerer Sensoren – inklusive Lidar – gilt als sicherer Ansatz für Level-4-Autonomie. Experten betonen, dass die Akzeptanz von Augenlos-Fahrten stark von der Zuverlässigkeit und Transparenz der Systeme abhängt. GMs Erfahrung mit Super Cruise und die enge Zusammenarbeit mit Google könnten den Weg für eine breitere Akzeptanz ebnen. Mit einer klaren Roadmap bis 2028 positioniert sich das Unternehmen als ernstzunehmender Akteur im Wettlauf um die Zukunft der Mobilität.

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