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Schneider Electric fördert 800-VDC-Technologie für NVIDIAs neue GPUs

Schneider Electric hat bei der Entwicklung von 800-VDC-Stromversorgungssystemen erneut ihre technologische Führungsrolle unterstrichen, insbesondere im Kontext der nächsten Generation von NVIDIA-GPUs. In einer Pressemitteilung aus Mississauga, Ontario, betont das Unternehmen, dass der Übergang zu 800-VDC-Architekturen entscheidend für die Unterstützung hochdichter Rechenzentrumsrack-Systeme ist, die für leistungsstarke KI- und HPC-Anwendungen notwendig werden. Mit der steigenden Leistungsdichte moderner GPUs, insbesondere der NVIDIA H100- und späteren Blackwell-Generation, steigen auch die Energieanforderungen pro Rack erheblich. Herkömmliche 48-VDC-Systeme erreichen hier ihre physikalischen und effizienztechnischen Grenzen, weshalb 800-VDC-Systeme als zukunftsweisende Lösung gelten. Schneider Electric hat spezielle Infrastrukturkomponenten entwickelt, die die sichere und effiziente Umsetzung von 800-VDC-Architekturen ermöglichen. Dazu gehören hochleistungsfähige DC-DC-Wandler, intelligente Stromversorgungssysteme, modulare Schaltschränke und umfassende Monitoring- und Steuerungslösungen über die EcoStruxure-Plattform. Diese Systeme reduzieren Energieverluste durch höhere Spannungen, ermöglichen eine kompaktere Raumnutzung und erhöhen die Gesamteffizienz von Rechenzentren erheblich. Besonders wichtig ist dabei die verbesserte Kühleffizienz, da weniger Energie in Wärme umgewandelt wird. Die Kooperation mit NVIDIA ist ein zentraler Baustein dieser Strategie. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem GPU-Hersteller kann Schneider Electric sicherstellen, dass seine Lösungen perfekt auf die spezifischen Anforderungen der neuen GPUs abgestimmt sind – sowohl hinsichtlich Leistung, Kühlung als auch Skalierbarkeit. Dies ist entscheidend, um die Leistungsfähigkeit von KI-Infrastrukturen nicht durch die Stromversorgung zu begrenzen. Die Einführung von 800-VDC-Systemen ist Teil eines größeren Trends hin zu energieeffizienteren und skalierbaren Rechenzentren. Unternehmen wie Microsoft, Google und Meta arbeiten bereits an der Integration solcher Architekturen in ihre zukünftigen Datenzentren. Schneider Electric positioniert sich damit nicht nur als Lieferant, sondern als strategischer Partner im digitalen Umbau der Energieinfrastruktur. Industrieexperten sehen in der 800-VDC-Entwicklung eine Schlüsselinnovation für die nachhaltige Skalierung von KI-Infrastrukturen. „Die Umstellung auf höhere Gleichspannungen ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern eine strategische Notwendigkeit“, sagt ein Analyst von Gartner. „Schneider Electric zeigt mit diesen Lösungen, dass sie nicht nur die Technologie, sondern auch die Integration in bestehende und zukünftige Rechenzentrumslandschaften verstehen.“ Schneider Electric, mit Sitz in Frankreich und weltweiter Präsenz, ist ein globaler Marktführer in der digitalen Transformation von Energiemanagement und Automatisierung. Die Firma ist bekannt für ihre umfassenden Lösungen in der Industrie, im Gebäudemanagement und im Rechenzentrumbereich. Mit der Einführung von 800-VDC-Systemen unterstreicht das Unternehmen sein Engagement für nachhaltige, leistungsstarke und zukunftssichere Infrastrukturen – eine entscheidende Voraussetzung für die nächste Ära der Künstlichen Intelligenz.

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