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Figma-Chef: KI ergänzt, ersetzt keine Jobs – Unternehmen rekrutiert weiter

Figma-Chef Dylan Field betont, dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht die Arbeitsplätze von Menschen bedroht, sondern vielmehr als Werkzeug zur Verbesserung der Produktivität und Kreativität dienen soll. In einem Gespräch auf Lennys Podcast erklärte er, dass die Angst vor KI-Verdrängung unbegründet sei und betonte: „Es ist ziemlich ermutigend, dass Leute das ganz tiefgreifend verstehen, dass das nicht auf sie zukommt.“ Seine Aussage stützt sich auf eine Umfrage, die Figma im September veröffentlichte und 1.199 Teilnehmer aus Bereichen wie Design, Produktmanagement, Entwicklung, Forschung und Marketing umfasste. Ergebnis: Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, durch KI mehr Zeit für wertvolle, kreative Aufgaben zu haben, und fast 70 Prozent fühlten sich insgesamt produktiver oder effizienter. Field betont, dass der Fokus nicht auf der Angst vor Verdrängung, sondern auf der Anpassung und Weiterentwicklung liegen sollte. Er sieht KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug, das Routinearbeit reduziert und mehr Menschen Zugang zu kreativen Prozessen ermöglicht. Die San Francisco basierte Firma, die 2012 gemeinsam mit Evan Wallace gegründet wurde, entwickelt Tools für die Gestaltung von Websites, Apps und digitalen Produkten. Im Juli 2023 erfolgte der Börsengang mit einem beeindruckenden IPO, der die Marktkapitalisierung auf nahezu 30 Milliarden US-Dollar steigen ließ. Aktuell beschäftigt Figma über 1.600 Mitarbeiter, und Field bestätigte, dass das Unternehmen weiterhin neue Stellen besetzt – in allen Abteilungen. Obwohl KI-Integration zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung erforscht wird, sei sein Hauptinteresse die Schaffung neuer Möglichkeiten für Wachstum und Innovation. „Sie können das als Weg sehen, um sich selbst zu entwickeln, die Welt zu erkunden und menschliches Bewusstsein zu erweitern“, sagte er. Ähnliche Aussagen hatte er bereits in einem früheren Interview auf dem Rapid-Response-Podcast gemacht, wo er betonte, dass Designer eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der KI-Zukunft spielen müssen. KI könne zwar vieles automatisieren, aber die menschliche Kreativität, Empathie und strategische Entscheidungsfindung seien unverzichtbar – besonders bei der Entfernung von Routinearbeit im Designprozess. Industrieexperten begrüßen Fields Haltung als realistische und zukunftsorientierte Perspektive. „Die Angst vor KI ist verständlich, aber die Wahrheit liegt in der Ergänzung, nicht in der Substitution“, sagt eine Analystin der Tech-Strategieberatung Gartner. Figma gilt als Vorreiter in der Integration von KI in kreative Workflows – etwa durch Funktionen wie „Auto Layout“ und KI-gestützte Designvorschläge. Die Firma positioniert sich damit nicht nur als Software-Entwickler, sondern als Treiber einer neuen Ära der menschlich-kollaborativen Kreativität.

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