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vor 4 Tagen
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Meta und Broadcom erweitern ihre KI-Chip-Zusammenarbeit bis 2029 aus

Meta und Broadcom haben am Dienstag angekündigt, ihre bestehende Partnerschaft bis 2029 zu verlängern, um weiterhin gemeinsam an Metas selbstentwickelten KI-Beschleunigern zu arbeiten. Diese Zusammenarbeit umfasst Schlüsselbereiche wie Chip-Design, Verpackung und Netzwerke mit dem Ziel, den Aufbau einer großskaligen KI-Recheninfrastruktur durch Meta zu unterstützen. Laut der Erklärung hat sich Meta verpflichtet, zunächst Trainings- und Inferenzbeschleuniger im Umfang von einem Gigawatt bereitzustellen, die in Zukunft schrittweise auf mehrere Gigawatt basierend auf Broadcoms Technologie erweitert werden sollen. Broadcom gab an, dass der von Meta entwickelte MTIA-Chip zu den ersten KI-Chips gehören wird, die einen 2-Nanometer-Prozess nutzen. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, betonte, diese Kooperation werde helfen, die grundlegende Rechenkraft für das „Angebot personalisierter Superintelligenz für Milliarden von Nutzern" aufzubauen. Gleichzeitig hat Broadcoms CEO Hock Tan entschieden, nicht erneut als Mitglied des Meta-Vorstands anzutreten. Tan war seit 2024 Vorstandsmitglied bei Meta; diese Änderung wurde bereits in Unternehmensdokumenten offengelegt. Im Bereich geschäftlicher Fortschritte veröffentlichte Meta im März dieses Jahres vier neue Versionen seiner MTIA-Chips. Die Serie wurde erstmals 2023 eingeführt und diente primär internen KI-Aufgaben innerhalb des Unternehmens. Angesichts eines starken Anstiegs der Nachfrage nach KI-Datencentren beschleunigen Cloud-Giganten einschließlich Meta die Entwicklung spezialisierter integrierter Schaltkreise (ASIC), um die Abhängigkeit von GPUs von NVIDIA und AMD zu verringern. Diese Vereinbarung fällt zudem zeitlich zusammen mit der langfristigen TPU-Vereinbarung zwischen Broadcom und Google und unterstreicht den weiter wachsenden Trend zur Individualisierung von KI-Chips. Zuvor hatte Meta bekanntgegeben, bis 2026 insgesamt bis zu 135 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der KI-Infrastruktur investieren zu wollen, wobei geplant ist, 31 Datencenter zu errichten – davon 27 in den USA –, um Konkurrenten wie Anthropic und OpenAI schneller einzuholen.

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