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Neue Codex-Version mit speziellem Chip von OpenAI

OpenAI hat am Donnerstag eine leichtgewichtige Version seines agilen Programmierwerkzeugs Codex vorgestellt, die als GPT-5.3-Codex-Spark bezeichnet wird. Diese neue Variante ist nach Angaben des Unternehmens eine kompakte Version des aktuellen Modells, die speziell für schnelle Inferenzleistung optimiert ist. Ziel ist es, Entwicklern bei der täglichen Arbeit eine schnellere Rückmeldung zu ermöglichen, insbesondere bei der schnellen Prototypenerstellung und Echtzeitzusammenarbeit. Im Gegensatz zum vollwertigen GPT-5.3, das für komplexere, langwierige Aufgaben konzipiert ist, richtet sich Spark auf niedrige Latenz und hohe Reaktionsgeschwindigkeit. Zur Unterstützung dieser Leistung hat OpenAI einen speziellen Chip von seinem Hardware-Partner Cerebras integriert: den Wafer Scale Engine 3 (WSE-3). Dieser Megachip ist die dritte Generation der Waferscale-Architektur von Cerebras und verfügt über bis zu vier Billionen Transistoren. Die Zusammenarbeit zwischen OpenAI und Cerebras wurde bereits im vergangenen Monat angekündigt, als das Unternehmen einen mehrjährigen Vertrag über mehr als 10 Milliarden Dollar bekanntgab. OpenAI bezeichnet die Einführung von Spark als ersten Meilenstein dieser Partnerschaft. Der WSE-3 wird laut OpenAI besonders gut für Anwendungen geeignet sein, die extrem niedrige Latenz erfordern – wie beispielsweise interaktive Programmierumgebungen oder Echtzeit-Feedback. Spark ist derzeit in einer Forschungspreview für Nutzer des ChatGPT Pro-Plans im Codex-App-Portal verfügbar. OpenAI betont, dass die neue Version ein erster Schritt in Richtung eines dualen Codex-Modells ist: einerseits für schnelle, iterative Aufgaben, andererseits für tiefgehende, langwierige Berechnungen. CEO Sam Altman hatte bereits vorab auf das neue Tool hingewiesen, als er in einem Tweet schrieb: „Wir haben etwas Besonderes, das heute für Codex-Nutzer im Pro-Plan erscheint. Es bereitet mir Freude.“ Sein Hinweis auf „Sparks Freude“ deutet auf die emotionale und funktionale Bedeutung des neuen Modells hin. Cerebras, ein Unternehmen mit über zehnjähriger Geschichte, hat in der KI-Ära zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor Kurzem gab das Unternehmen eine neue Finanzierungsrunde von einer Milliarde Dollar bekannt, bei der es eine Bewertung von 23 Milliarden Dollar erreichte. Zudem plant das Unternehmen einen Börsengang (IPO). Cerebras-CTO und Mitbegründer Sean Lie erklärte, dass die Zusammenarbeit mit OpenAI neue Möglichkeiten für Interaktionsmuster, Anwendungsfälle und grundlegend andere Nutzererfahrungen eröffnen könnte. „Dieser Preview ist erst der Anfang“, so Lie. Insgesamt markiert die Einführung von GPT-5.3-Codex-Spark einen wichtigen Fortschritt in der Integration von Spezialhardware in KI-Infrastrukturen. Die enge Kooperation mit Cerebras zeigt, wie entscheidend leistungsstarke, maßgeschneiderte Chips für die Zukunft schneller und reaktiver KI-Systeme sind. Mit Spark will OpenAI nicht nur die Effizienz von Entwicklern steigern, sondern auch neue Standards für Echtzeit-Interaktionen in der Softwareentwicklung setzen.

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