Künstliche Intelligenz in Brillengläsern unterstützt Menschen mit Behinderungen bei Alltagsaufgaben.
Künstliche Intelligenz (KI)-Brillen wie die Ray-Ban Meta, Oakley Meta Vanguard und Meta Ray-Ban Display revolutionieren die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen, indem sie ihnen mehr Unabhängigkeit im Alltag ermöglichen. Diese smarten Brillen verfügen über handsfreie Funktionen, die es Nutzern erlauben, Anrufe zu tätigen, Nachrichten zu senden, Sprache in Echtzeit zu übersetzen, Fotos und Videos aufzunehmen – alles per Sprachbefehl. Ein zentrales Merkmal ist die KI-Unterstützung, die Umgebungsbeschreibungen liefert und mit dem Programm „Call a Volunteer“ in Kooperation mit Be My Eyes blinden oder sehbehinderten Menschen einen direkten Zugang zu Freiwilligen bietet, die ihnen visuelle Informationen liefern und bei Alltagsaufgaben helfen. Noah Currier, ein ehemaliger Marine und Gründer der Nonprofit-Organisation Oscar Mike, beschreibt die Brille als transformative Technologie. Als Querschnittgelähmter, der keine motorischen Kontrolle über die Hände hat, hatte er bisher kaum Fotos oder Videos auf seinem Handy. Mit der Sprachsteuerung kann er nun selbstständig Momente wie die Rückkehr nach Hause und das erste Bild seines Babys festhalten – ein emotionales und symbolträchtiges Beispiel für die Freiheit, die die Technologie schafft. Für den blinden Filmemacher James Rath sind die Brillen mehr als nur ein Hilfsmittel – sie sind ein kreatives Werkzeug. Er nutzt die KI, um seine Kameraeinstellungen zu überprüfen, wie ISO oder Blende, und fragt die Brille nach unerwünschten Objekten im Hintergrund, um Postproduktion zu beschleunigen. Auch sein Guide Dog Hoagie wird durch die KI unterstützt: Rath erhält Echtzeit-Feedback über das Verhalten des Hundes, etwa ob er nach der Leine oder dem Futter sucht. Für Jezz Chung, die mit ADHS und Autismus lebt, bietet die Technologie eine Möglichkeit, die Welt aus ihrer Perspektive zu dokumentieren und anderen zu zeigen, wie sie sie erlebt. Sie kann spontan Fotos machen, um eine Sehenswürdigkeit zu identifizieren oder einen Café-Eingang zu finden – ohne ihr Handy zu benutzen und dadurch nicht abgelenkt zu werden, besonders wenn sie mit Freunden unterwegs ist. Auch im Sportbereich zeigen die Brillen ihre Stärke: Verbunden mit einem Garmin-Gerät können sie Trainingsdaten in Echtzeit überwachen. Paralympics-Athlet Nick Mayhugh mit Zerebralparese nutzt die KI, um den Fortschritt seiner Workouts zu verfolgen, ohne auf ein Display schauen zu müssen. So bleibt er vollständig im Moment und kann sich auf seine Leistung konzentrieren. Die US-amerikanischen Veterans Affairs Blind Rehabilitation Centers setzen die Ray-Ban Meta bereits ein und haben gemeinsam mit der Blinded Veterans Association eine spezielle Anleitung entwickelt, um blinden und sehbehinderten Veteranen die Nutzung zu erleichtern – von Sprachbefehlen über Dokumentenabfragen bis hin zum Telefonieren. Industrieexperten loben die Initiative als wegweisend für barrierefreie Technologie. Die Integration von KI in tragbare Geräte, die auf reale Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen abgestimmt sind, markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren digitalen Welt. Meta positioniert sich damit nicht nur als Technologieanbieter, sondern als Partner in der Gemeinschaft, der durch enge Zusammenarbeit mit Nutzern und Organisationen innovative Lösungen entwickelt, die echten Mehrwert schaffen.
