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CES 2026: Nvidia, AMD und Razer präsentieren neue Technologien

Die CES 2026 in Las Vegas ist in vollem Gange und zieht mit einem Mix aus bahnbrechenden Innovationen und klassischen Oddities die Aufmerksamkeit der Tech-Welt auf sich. Wie bereits in den vergangenen Jahren steht künstliche Intelligenz im Mittelpunkt – doch auch traditionelle Hardware-Überraschungen finden ihren Platz. Nvidia präsentierte bei seinem Keynote-Auftritt von CEO Jensen Huang die neue Rubin-Architektur, die ab dem zweiten Halbjahr 2026 die Blackwell-Architektur ablösen wird. Rubin bringt deutliche Verbesserungen in Geschwindigkeit und Speicherung mit sich und ist Teil Nvidias Strategie, die steigenden Anforderungen durch AI-Anwendungen zu bewältigen. Zudem stellte das Unternehmen die Alpamayo-Familie offener KI-Modelle vor, die für autonome Fahrzeuge entwickelt wurden – ein Schritt, der die Vision von Nvidia unterstützt, seine Infrastruktur zur „Android für Roboter“ zu machen. AMD zeigte im Rahmen seiner Keynote unter Führung von CEO Lisa Su neue Prozessoren der Ryzen AI 400-Serie und kündigte Partnerschaften mit Unternehmen wie OpenAI, Luma AI und der KI-Pionierin Fei-Fei Li an. Ziel ist es, KI auch in PCs zugänglicher zu machen und den Einsatz von KI im Alltag zu fördern. Auf dem Showfloor gab es zahlreiche auffällige Produkte: Der neue Communicator von Clicks Technology mit physischer Tastatur erinnert stark an frühere BlackBerry-Geräte und kostet 499 Dollar. Mit einem zusätzlichen 79-Dollar-Slide-out-Tastatur-Modul lässt sich das Gerät auch auf anderen Geräten nutzen. Der Telefon-Prototyp überzeugte durch ergonomisches Design und robuste Verarbeitung. Auch das Skylight Calendar 2 fiel auf – ein intelligenter Kalender, der Kalender aus verschiedenen Quellen synchronisiert, Aufgaben aus Nachrichten oder Fotos generiert und Erinnerungen automatisch erstellt. Ford stellte seinen neuen AI-Assistenten vor, der zunächst in der App verfügbar ist und 2027 in Fahrzeuge integriert werden soll. Die Technologie basiert auf Standard-LLMs und wird von Google Cloud gehostet – doch konkrete Funktionen bleiben bisher unklar. Caterpillar und Nvidia kündigten gemeinsam das Pilotprojekt „Cat AI Assistant“ an, das auf einem Bagger zum Einsatz kommen soll. Zusätzlich nutzen beide Unternehmen Nvidia’s Omniverse für die Simulation von Bauprojekten. Boston Dynamics arbeitet nun mit Google zusammen, um die Atlas-Roboter mit KI zu trainieren und eine neue Version des humanoiden Roboters vorzustellen. Amazon erweiterte seine Alexa-Ökosysteme mit Alexa.com für frühe Nutzer und einem überarbeiteten Bot-App. Zudem wurden neue Fire-TV-Geräte und Artline-Fernseher mit Alexa+ vorgestellt. Ring erweiterte seine Sicherheitsangebote mit Feueralarmen und einem App-Store für Drittanbieter-Kameras. Razer ging neue Wege: Project Motoko funktioniert wie Smart Glasses, ohne Brillengestell, während Project AVA ein AI-Avatar auf den Schreibtisch bringt. Lego nahm erstmals an der CES teil und präsentierte seine Smart Bricks – interaktive Bausteine mit Sound und Kommunikationsfähigkeit, zunächst mit Star-Wars-Thema. Die Veranstaltung bietet nicht nur Produkte, sondern auch Diskussionsplattformen: Palmer Luckey sprach über Retro-Designs, Jason Calacanis bot eine 25.000-Dollar-Belohnung für ein echtes Theranos-Gerät, und neue Serien wie „The Audacity“ wurden vorgestellt. Roku erweiterte seinen günstigen Streaming-Service. Insgesamt zeigt die CES 2026, dass KI nicht nur die Zukunft der Technologie ist, sondern bereits heute die physische Welt durchdringt – von Autos bis zu Spielzeug.

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