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NVIDIA antreibt über 400 der 500 Top-Supercomputer

Auf der diesjährigen ISC High Performance Konferenz in Hamburg wurden die aktuellen TOP500- und Green500-Rankings veröffentlicht, die eine klare Marktdominanz von NVIDIA im Hochleistungsrechnen offenbaren. Mit Technologien von NVIDIA sind nun mehr als 400 der 500 schnellsten Supercomputer der Welt betrieben, was einem Anteil von 81 Prozent entspricht. Dies entspricht einer Steigerung um 17 Systeme gegenüber der vorherigen Bewertung. Fast neun von zehn neu in die Rangliste aufgenommenen Anlagen setzten auf NVIDIA-Architekturen, was den strategischen Fokus auf beschleunigte Computing-Plattformen für künstliche Intelligenz, Simulationen und wissenschaftliche Forschung unterstreicht. In puncto Leistungsfähigkeit übertreffen NVIDIA-Systeme in der TOP500 alle anderen Plattformen gemeinsam um das Zweieinhalbfache bei der KI-Training und nahezu das Dreifache bei der KI-Inferenz. Gleichzeitig verzeichneten die Adoption von GPUs und vernetzter Infrastruktur neue Rekorde: 238 Supercomputer werden von NVIDIA-GPUs beschleunigt, während 376 Systeme durch das NVIDIA Quantum InfiniBand bzw. Ethernet verbunden sind. Das vollständige System-Ökosystem von NVIDIA erstreckt sich zunehmend auch auf die CPU-Ebene. Die NVIDIA Grace CPU findet bereits auf 26 Systemen Verwendung, wobei weltweit fast 2,5 Millionen Grace-Prozessoren ausgeliefert wurden. Die darauf basierenden Grace Hopper Superchips, die GPU und CPU über einen gemeinsamen Speicherbus verbinden, rangieren mit den Anlagen JUPITER (Platz 5 der TOP500) und Alps (Platz 10) ganz oben. Zudem kündigte NVIDIA die leistungsstärkere Vera CPU an, die speziell für die anspruchsvollen Anforderungen moderner KI-Workloads in Rechenzentren konzipiert ist. Bei der Energieeffizienz dominiert NVIDIA die Green500-Liste deutlich: Die ersten acht Plätze werden von NVIDIA-GPU-Systemen belegt, in den Top zehn finden sich neun NVIDIA-Lösungen. An der Spitze rangiert KAIROS an der Universität Toulouse mit 73,3 Gigaflops pro Watt, gefolgt von weiteren Grace Hopper-Anlagen aus Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Der Ausbau der Supercomputing-Infrastruktur verläuft weiterhin global und dynamisch. In Europa befinden sich derzeit 35 neue KI-HPC-Supercomputer in der Entwicklungsphase, die über drei Millionen Forschende mit der Infrastruktur für KI-gestützte Wissenschaft und industrielle Innovation versorgen. Unter ihnen steht JUPITER am Jülicher Supercomputing Centre als Europas schnellste und erste exascale-Anlage im Fokus für neuronale Kartierungen, Klimasimulationen und die Entwicklung von 6G-Netzen. Mit der Blackwell-Architektur (B200 und GB200) ziehen bereits neue Generationen von Prozessoren in die weltweiten Rankings ein, wobei erste GB200-Systeme auch in Japan in Betrieb gehen. Von neuen KI-Fabriken in Südafrika bis zu nationalen KI-Systemen in Saudi-Arabien, Singapur und Vietnam bildet NVIDIA die technologische Grundlage des globalen Rechenwettlaufs und etabliert beschleunigtes Computing als unverzichtbares Fundament für zukünftige wissenschaftliche und industrielle Durchbrüche.

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