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Super-Micro-Aktie sinkt nach schwachen Vorresultaten

Super Micro Computer-Aktien gaben am Donnerstag um 6 Prozent nach, nachdem das Unternehmen schwache vorläufige Ergebnisse für das erste Geschäftsjahr 2026 veröffentlicht hatte. Der Serverhersteller erwartet nun einen Umsatz von 5 Milliarden US-Dollar für das Quartal – deutlich unter der früheren Prognose von 6 bis 7 Milliarden Dollar. Als Grund nannte Super Micro „Design-Win-Updates“, die einen Teil des erwarteten Umsatzes in das zweite Quartal verlegt hätten. Trotz des Rückgangs im ersten Quartal betonte CEO Charles Liang, dass die Nachfrage der Kunden zunehme und das Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter an Marktanteil gewinne. Er bestätigte die Gesamtprognose für das Gesamtjahr 2026 mit mindestens 33 Milliarden Dollar Umsatz und erwartet, „mehr“ zu erreichen. Zudem kündigte das Unternehmen an, in jüngster Zeit über 12 Milliarden Dollar an neuen Design-Win-Verträgen erzielt zu haben, von denen bereits Lieferanfragen im zweiten Geschäftsquartal eingegangen seien. Weitere Details zu den erwarteten Lieferungen und Umsätzen für das zweite Quartal werden im Rahmen der Ergebnisveröffentlichung am 4. November präsentiert, wenn Super Micro seine offiziellen Zahlen für das erste Quartal vorlegt. Die Aktienreaktion spiegelt die Erwartungshaltung der Investoren wider, die auf eine stabile Wachstumsdynamik im KI-Sektor setzen. Die vorläufigen Zahlen deuten zwar auf eine kurzfristige Verzögerung hin, doch die hohe Zahl an neuen Design-Wins und die erneute Bestätigung der Jahresprognose unterstreichen die langfristige Stärke des Unternehmens. Super Micro positioniert sich als zentraler Lieferant für KI-Infrastruktur, insbesondere für große Cloud-Anbieter und Rechenzentrumsbetreiber, die massiv in High-Performance-Server investieren. Die Verlagerung von Umsätzen in das zweite Quartal ist im Industriekontext nicht ungewöhnlich, da Projekte oft in der Planungsphase liegen und Lieferungen nach dem Quartalsende erfolgen. Die Marktteilnehmer werden nun auf die detaillierten Zahlen und die Prognose für das zweite Quartal achten, um die Auswirkungen der Umsatzverlagerung zu bewerten. Industrieanalysten sehen die aktuelle Situation als vorübergehende Anpassung. „Obwohl das erste Quartal enttäuscht, ist die KI-Strategie von Super Micro solide“, sagte ein Analyst von a leading Wall Street-Handelsfirma. „Die 12-Milliarden-Dollar-Design-Wins sind ein starkes Signal für zukünftiges Wachstum.“ Super Micro, gegründet 1993 und mit Sitz in San Jose, Kalifornien, ist ein führender Anbieter von Servern, Speichersystemen und KI-Infrastruktur, mit einer starken Präsenz in Asien, Nordamerika und Europa. Die Firma profitiert von der globalen KI-Transformation und wird als Schlüsselplayer in der KI-Server-Industrie angesehen. Die kommende Ergebnisveröffentlichung am 4. November wird entscheidend sein, um die Konsensprognosen zu überprüfen und die Marktposition des Unternehmens im laufenden Jahr zu beurteilen.

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