US-Senat erlaubt ChatGPT, Gemini & Copilot im offiziellen Dienst
Das US-Senat hat seine Mitarbeiter offiziell ermächtigt, künstliche Intelligenz-Tools für geschäftliche Zwecke einzusetzen. In einem am Montag verschickten Memo, das vom Chief Information Officer des Scharfrichters genehmigt wurde, dürfen nun ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google und Copilot von Microsoft für die Arbeit mit Senat-Daten verwendet werden. Diese Entscheidung markiert einen formellen Schritt nach ersten Berichten über den inoffiziellen Einsatz dieser Technologien durch das Personal. Die Genehmigung wurde ursprünglich von Business Insider veröffentlicht, wobei die Existenz des Dokuments bereits zuvor von der New York Times erwähnt wurde. Im Fokus des Memos steht besonders Copilot, da es nahtlos in die bereits genutzten Microsoft 365-Tools der Mitarbeiter integriert ist. Die zugelassenen Plattformen sollen bei verschiedenen Aufgaben unterstützen, darunter das Entwerfen und Bearbeiten von Dokumenten, das Zusammenfassen von Informationen, das Erstellen von Sprechzetteln und die Durchführung von Recherchen sowie Analysen. Interessanterweise wurde Claude, das von Anthropic entwickelte Modell, in dieser Phase nicht freigegeben. Ein interner IT-Webauftritt des Senats deutet darauf hin, dass Claude und andere Tools noch bewertet werden. Dies ist besonders bemerkenswert, da Anthropic derzeit in einen Konflikt mit der Trump-Administration verwickelt ist, der die Nutzung der Technologie für Massenüberwachung und autonome Waffensysteme betrifft. Obwohl Präsident Trump die Nutzung von Claude durch Bundesbehörden verboten hat, greift dieses Verbot nicht für die Legislative. Im Vergleich dazu hat das Repräsentantenhaus bereits ChatGPT, Copilot, Gemini und Claude für den offiziellen Gebrauch zugelassen. Bereits Ende 2025 hatten mehrere Senatoren dem Bericht zufolge keinen Widerstand gegen den Einsatz von KI durch ihre Mitarbeiter geäußert. Senatoren wie Chris Murphy von Connecticut sagten, dass sie dies nicht nur tolerierten, sondern sogar förderten, solange die Aufgaben wie Recherche und das Erstellen von Sprechzetteln damit erledigt werden. Viele Büros arbeiteten jedoch noch an internen Richtlinien. Das Memo präzisiert die technischen Bedingungen für die Nutzung. Copilot Chat ist sofort für alle Senatsbeschäftigten kostenlos verfügbar. Für Google Workspace mit Gemini Chat und OpenAI ChatGPT Enterprise erhalten die Mitarbeiter ebenfalls eine Lizenz, wobei Details zur Lizenzierung in den nächsten 30 Tagen folgen werden. Es wird betont, dass Copilot Chat auf dem sicheren Microsoft-Regierungscloud-Betrieb läuft und alle Cybersecurity-Anforderungen des Bundes und des Senats erfüllt. Wichtig ist jedoch, dass das Tool keinen Zugriff auf interne Senatsdaten hat, es sei denn, diese werden explizit in einer Eingabe geteilt. Das System durchsucht nicht automatisch interne Laufwerke, E-Mails oder Chats. Die Nutzung der KI-Tools unterliegt der allgemeinen KI-Politik des Senats sowie den jeweiligen Richtlinien der einzelnen Büros. Für Fragen oder Unterstützung stehen den Mitarbeitern Kontaktmöglichkeiten über die Technologie-Experten des Chief Information Officer zur Verfügung. Diese formale Freigabe zeigt, wie schnell die legislative Branche die digitale Transformation integriert, um Effizienzsteigerungen zu erzielen, während gleichzeitig Sicherheitsstandards gewahrt bleiben.
