Google Find Hub ortet Gegenstände ohne Tracker
Google hat mit dem diesmonatigen Android-Feature-Drop umfangreiche Updates für Android-Geräte angekündigt. Im Fokus steht die Erweiterung des Find Hub, der künftig die Ortung wichtiger Gegenstände ohne externe Tracker ermöglicht. Nutzer können Google Gemini bitten, den Aufbewahrungsort seltener gebrauchter Artikel wie Reisepässe zu speichern. Dabei wird ein Foto hinterlegt und die Position abgespeichert. Bei Bedarf kann die Lage jederzeit über Gemini oder den neu eingeführten Tab der gespeicherten Gegenstände im Find Hub abgerufen werden. Die Funktion ist ab Android 16 in unterstützten Märkten verfügbar. Parallel dazu wird mit Motion Assist ein Feature eingeführt, das auf Apples Motion Cues basiert. Durch bewegliche Bildschirmpunkte, die Fahrzeugbewegungen widerspiegeln, soll Reiseübelkeit reduziert werden. Des Weiteren ergänzt Guided Vision die Möglichkeiten von Gemini Live: Die Smartphone-Kamera hilft dabei, Feinlesezeichen auf Etiketten zu entschlüsseln, nach Zutaten im Vorratsschrank zu suchen oder spezifische Objekte zu identifizieren. Eine Sprachrückmeldung optimiert die Kamerapositionierung. Guided Vision unterstützt Geräte ab Android 9. Im Messaging-Bereich erhalten Google Messages Chat-Themen ein Update. Nutzer können Hintergrundbilder auswählen, wodurch die Sprechblasen automatisch daran angepasst werden. Zusätzlich ermöglicht die Integration von Google Keep nun die gemeinsame Erstellung und Bearbeitung von Notizen direkt im Chatverlauf, was die kollaborative Planung von Einkaufslisten oder Reisen erleichtert. Die Ankündigungen unterstreichen Googles Strategie, KI-gestützte Hilfsfunktionen und nutzerzentrierte Verbesserungen nahtlos in das Android-Ökosystem zu integrieren.