TikTok testet KI-Erkennung gegen KI-Nachbildungen
TikTok beginnt mit einem ersten Test eines optionalen Tools zur Erkennung künstlich generierter Ähnlichkeiten. Das Verfahren richtet sich zunächst an ausgewählte Creator in den Vereinigten Staaten. Wie ein Sprecher des US-Zweigs von TikTok, Zachary Kizer, bestätigte, müssen sich teilnehmende Ersteller zunächst über den Dienstleister Jumio verifizieren. Dabei erfolgt eine Live-Selfie- und Ausweiskontrolle. TikTok stellt sicher, dass weder Ausweisdokumente gespeichert noch Gesichtsinformationen über die reine Ähnlichkeitsprüfung und die Identifizierung unbefugter Nutzungen hinaus verwendet werden. Nach erfolgreicher Identifikation scannt das System fortlaufend nach KI-generierten Inhalten, die das Abbild der Creator nutzen. Findet das System potenzielle Verstöße, können Betroffene diese im Anschluss prüfen und offiziell melden. Die Initiative folgt einem ähnlichen Ansatz, den YouTube kürzlich für alle volljährigen Nutzer eingeführt hat. Mit der Einführung will TikTok Creatorn mehr Kontrolle über ihr digitales Abbild geben und der rasant wachsenden Verbreitung von KI-generierten Deepfakes auf der Plattform entgegenwirken. Erste Erfahrungen werden ausgewertet, um das Verfahren möglicherweise schrittweise auszuweiten.
