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Grove führt Open-Source-Methode zur nachhaltigen AI-Messung ein

Grove Collaborative hat eine bahnbrechende Open-Source-Initiative zur Messung des ökologischen Fußabdrucks künstlicher Intelligenz (KI) vorgestellt und damit einen Meilenstein für nachhaltige KI-Nutzung gesetzt. Als weltweit erster plastikneutraler Einzelhändler und zertifizierter B Corp positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter in der Integration von KI mit umfassender Transparenz und Verantwortung. In Kooperation mit Gravity, ihrem bestehenden Plattformpartner für CO₂-Bilanzierung, hat Grove eine Methode entwickelt, um den Emissionsverbrauch seiner KI-Anwendungen zu quantifizieren, zu reduzieren und öffentlich zu berichten. Die Initiative zielt darauf ab, zu beweisen, dass technologischer Fortschritt und ökologische Verantwortung nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen. Grove nutzt KI aktuell für Workflow-Optimierung, kreative Inhaltsentwicklung und prädiktive Analytik zur besseren Kundenbedarfsanalyse. Auf Basis der neuen Methode schätzen das Unternehmen und Gravity die KI-bezogenen Emissionen für 2025 auf 17,8 Tonnen CO₂-Äquivalente – etwa 6 % der Geschäftsreiseemissionen aus dem Jahr 2024 (299 Tonnen). Obwohl dieser Wert relativ gering ist, wird er als wichtiger Anfangspunkt für eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie angesehen. Die Berechnung berücksichtigt primär Inferenz- und Abfragedienste, ist aber aufgrund der begrenzten Datenlage von KI-Anbietern vorsichtig gestaltet. Mit steigender KI-Nutzung erwartet Grove eine proportionale Zunahme der Emissionen und wird diese kontinuierlich überwachen. Die Kerninnovation liegt in der Veröffentlichung einer offenen, wissenschaftlich fundierten Berechnungsformel, die auf einer zeitbasierten Methode beruht und Faktoren wie Energieintensität, Datenverbrauch und Hardware-Effizienz integriert. Diese Methode ist für alle Organisationen frei zugänglich und gilt sowohl für große Sprachmodelle (LLM) als auch für andere KI-Anwendungen. Ziel ist es, Branchenübergreifend eine Standardisierung der KI-Ökobilanzierung zu ermöglichen und den Weg für verantwortungsvolles KI-Management zu ebnen. Gravity, der Entwickler der Methode, betont, dass die Messung von KI-Ressourcenverbrauch entscheidend für nachhaltige Geschäftsentscheidungen sei. Mit zunehmender Energieintensität von KI-Systemen sei eine präzise Bilanzierung unerlässlich. Die Ergebnisse werden im Mai 2026 in Groves jährlichem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, wobei sich das Unternehmen verpflichtet, die Methode kontinuierlich zu verbessern, sobald mehr Daten von KI-Anbietern bereitgestellt werden. Industrieexperten begrüßen die Initiative als wegweisend für die KI-Ära: „Grove zeigt, dass Nachhaltigkeit und Innovation Hand in Hand gehen können – und setzt einen Standard, den andere nachahmen sollten“, sagt ein Analyst im Bereich Tech-Ökologie. Die Partnerschaft mit Gravity, einem führenden Anbieter für Energie- und Kohlenstoffmanagement, unterstreicht die technische Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit der Methode. Für Grove ist dies Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie, die über den Verkauf von umweltfreundlichen Produkten hinausgeht und den Kunden Transparenz über den ökologischen Einfluss ihres Konsums ermöglicht.

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