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Trump-Regierung hebt Claude-KI-Einschränkungen auf

Der KI-Gigant Anthropic hat am Dienstag bekannt gegeben, dass die Bundesregierung das Verbot für seine beiden Modelle Claude Fable 5 und Mythos 5 offiziell aufgehoben hat, womit der seit Wochen schwelende Konflikt um diese Technologien beendet ist. Das Unternehmen erklärte, den Nutzern ab Mittwoch schrittweise wieder Zugang zu gewähren. Auf der Plattform X schrieb US-Handelsminister Howard Lutnick, sein Team habe in jüngster Zeit „eng mit Anthapur zusammenarbeitet“, um Fable 5 zu analysieren und zu genehmigen, „um eine einheitliche Position zwischen den verschiedenen Behörden der US-Regierung sicherzustellen und die Führungsrolle der USA im Bereich der künstlichen Intelligenz zu festigen“. Anfang Juni hatte Anthropic Claude Fable 5 öffentlich veröffentlicht und dabei Sicherheitsvorkehrungen integriert, die darauf abzielen, die Nutzung des Modells für bösartige Zwecke wie Cyberangriffe zu erschweren. Die parallel vorgestellte Version Mythos 5 verfügte über weniger Schutzmaßnahmen und wurde nur ausgewählten großen Unternehmen zur Testnutzung freigegeben. Nur wenige Tage nach dem Start sah sich Anthropic jedoch gezwungen, Fable 5 zurückzunehmen, nachdem die Bundesregierung ein Exportkontrollgesetz erlassen hatte, das den Zugriff ausländischer Nutzer blockierte. Damals begründete Anthropic die Bedenken der Regierung damit, dass es sich bei diesen Sorgen vor allem um sogenannte „Jailbreak“-Techniken handele, die dazu genutzt werden könnten, Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Das Unternehmen bewertete diese Schwachstellen als „relativ einfach“ und wies darauf hin, dass ähnliche Risiken auch für andere KI-Modelle bestehen. Es betonte zudem, dass die weitreichende Anwendung dieses Standards faktisch die Bereitstellung aller fortschrittlichen KI-Modelle verhindern würde. Dieser Vorfall spielt sich vor dem Hintergrund ab, dass die Trump-Administration die Risiken der KI-Entwicklung abwägt. Zu Beginn dieses Monats unterzeichnete Donald Trump einen Executive Order, der einen freiwilligen Prüfungszeitraum von 30 Tagen für hochmoderne KI-Modelle vorsieht. Der Chefstabschef des Weißen Hauses, Susie Wiles, bedankte sich am Dienstag bei den Technologieunternehmen, die an dieser Anordnung mitgewirkt hatten, einschließlich ihrer Zusammenarbeit bei Tests zum Modellzugang sowie zu Guardrails und Sicherheit.

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