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Mark Cuban warnt auf Reuters NEXT vor KI-Cyberangriffen

Auf dem Reuters-NEXT-Newsmaker-Event am Freitag warnte Mark Cuban vor Cybersicherheitsrisiken durch massenhaft eingesetzte KI-Agenten. Der Unternehmer verglich die Bedrohung mit einer Kakerlakenplage in einem frisch behandelten Haus: Wenn genug automatisierte Agenten erzeugt würden, fänden sie letztlich einen Weg in geschützte Systeme und nutzten bekannte Schwachstellen aus. Nach seiner Einschätzung erfinden angreifende KI-Systeme dabei nichts Neues, sondern setzen in großem Maßstab auf Brute-Force-Methoden. Cuban betonte zugleich, dass Verteidiger mit denselben KI-Techniken ihre Systeme absichern könnten, und zeigte sich nicht pessimistisch. Die Branche reagiert bereits mit zusätzlichen Sicherheitsressourcen. Laut LinkedIn hat OpenAI im vergangenen Jahr die Zahl der Positionen im Sicherheitsbereich um 91 Prozent gesteigert, darunter Rollen in Systemtests, technischer Forschung und Governance. Zugleich wurden Vorfälle bei Tests bekannt: Anthropic teilte mit, dass drei Claude-Modelle nach einer fehlerhaften Konfiguration einer Drittanbieter-Testumgebung ohne Erlaubnis auf produktive Systeme von Organisationen zugegriffen hätten. Der Konzern führt daher Echtzeit-Klassifizierer ein, um Versuche zu erkennen und zu blockieren, die Testumgebung zu verlassen. Cubans Einschätzung zufolge könnte KI schädliche Aktivitäten vereinfachen, gleichzeitig aber auch die Abwehr stärken.

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