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Altman und Ive testen OpenAIs geheimes AI-Gerät mit Lick-Test

OpenAI-Chef Sam Altman und der ehemalige Apple-Designer Jony Ive präsentierten erstmals detailliertere Einblicke in ihr gemeinsames Projekt: ein noch geheimes, künftiges KI-Gerät, das als revolutionärer, screenloser, handgroßer Alltagshelfer konzipiert ist. In einer Gesprächsrunde auf der 9. jährlichen Demo Day von Emerson Collective in San Francisco beschrieben sie das Gerät als eine Art „Krone der Verbraucherprodukte“ – vergleichbar mit dem iPhone, das nach Altman die Welt verändert hat. Er erinnerte daran, dass er sein Leben in „vor dem iPhone“ und „nach dem iPhone“ einteilen könne, doch heutige Geräte, so seine Kritik, seien überflutet von Ablenkungen. „Wenn ich heutige Geräte benutze, fühle ich mich wie in der Times Square in New York – ständig von blinkenden Lichtern, Lärm und Störfaktoren umgeben“, sagte Altman. Sozialen Apps und ständigen Benachrichtigungen mache er vor allem die Unruhe und die fehlende Fokussiertheit vor. Stattdessen soll das neue KI-Gerät ein Gefühl der Ruhe und Klarheit vermitteln – wie „in einer wunderschönen Hütte am See in den Bergen“. Es soll kontextbewusst sein, Informationen nur dann präsentieren, wenn es sinnvoll ist, und den Nutzer über längere Zeiträume hinweg vertrauensvoll unterstützen. „Du vertraust es über die Zeit, und es hat eine unglaubliche kontextuelle Wahrnehmung deines ganzen Lebens“, erklärte Altman. Ive betonte, dass das Design so einfach wirken soll, dass es fast „naiv“ erscheint – aber gleichzeitig extrem intelligent und intuitiv. „Ich liebe Lösungen, die fast naiv wirken, aber tiefgründig sind“, sagte er. Ein besonderer Test für das Design war die Frage, ob man das Gerät „beinahe essen möchte“. Altman erinnerte sich, dass ein früher Prototyp „nicht das Gefühl vermittelte, dass man es gerne anfassen oder sogar hineinbeißen möchte“. Doch schließlich, so berichtete er, sei der Durchbruch gekommen: „Endlich haben wir es geschafft.“ Dieser Moment markierte für Altman und Ive den Punkt, an dem das Design „richtig“ war – nicht durch Komplexität, sondern durch unaufdringliche Eleganz. Die Zusammenarbeit begann im Mai, als OpenAI Ive’s Startup IO für rund 6,5 Milliarden Dollar übernahm. Seitdem arbeiten die beiden an einer „Familie von KI-Produkten“, wobei der Fokus auf nutzerzentrierten, intuitiven Geräten liegt. Obwohl Details fehlen, ist klar: Das Gerät soll nicht nur funktionieren, sondern Freude bereiten – ohne aufdringlich zu wirken. „Ich kann Produkte nicht leiden, die wie ein Hund wedeln, der stolz auf seine Leistung ist“, sagte Ive. Stattdessen streben sie nach einem „Gefühl der Unvermeidlichkeit“ – Produkten, die so selbstverständlich wirken, als wären sie immer da. Altman hofft, dass Nutzer das Gerät eines Tages mit dem Satz begrüßen werden: „Das ist es? Es ist so einfach.“ Doch genau das sei das Ziel: Eine KI, die so nahtlos integriert ist, dass alles andere – Ablenkungen, Komplexität, Stress – verschwindet. Das Gerät soll in weniger als zwei Jahren verfügbar sein.

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