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NVIDIA präsentiert neue offene KI-Modelle für autonome Fahrzeuge auf NeurIPS

NVIDIA erweitert weltweit ihre Sammlung an Open-Source-KI-Modellen, -Datensätzen und -Tools, um Forschende in digitalen und physischen KI-Anwendungen zu unterstützen. Auf der NeurIPS, einer der führenden KI-Konferenzen, stellt das Unternehmen neue Modelle und Werkzeuge vor, darunter Alpamayo-R1 – das weltweit erste offene, industrie-scale-Modell für kognitives Verhalten in autonomen Fahrzeugen (VLA-Modell). Basierend auf der NVIDIA Cosmos Reason-Plattform kombiniert Alpamayo-R1 visuelle Wahrnehmung, Sprachverarbeitung und Entscheidungsfindung mit Ketten-des-Denkens (Chain-of-Thought), um komplexe Verkehrssituationen wie Fußgängerzonen, Baustellen oder doppelt parkende Fahrzeuge sicherer zu bewältigen. Dadurch erhalten autonome Fahrzeuge mehr „gesunden Menschenverstand“, um menschenähnliche Entscheidungen zu treffen. Die Forschungsgemeinschaft kann das Modell für nichtkommerzielle Zwecke nutzen, etwa zur Benchmarking oder Entwicklung experimenteller Anwendungen. Alpamayo-R1 steht auf GitHub und Hugging Face zur Verfügung, zusammen mit einem Teil der Trainingsdaten aus den NVIDIA Physical AI Open Datasets. Zusätzlich wurde das Open-Source-Framework AlpaSim veröffentlicht, um die Evaluierung des Modells zu ermöglichen. Parallel dazu veröffentlicht NVIDIA den Cosmos Cookbook – eine umfassende Anleitung für Entwickler, die Cosmos-basierte Modelle für physische KI-Anwendungen anpassen und weitertrainieren wollen. Der Cookbook umfasst Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Beispiele für die Inference und fortgeschrittene Post-Training-Workflows. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Modelle wie LidarGen mit Hilfe von synthetischen Daten realistische Lidar-Daten erzeugen oder wie Policy-Modelle in NVIDIA Isaac Lab und Isaac Sim trainiert und zur Verbesserung von Robotik-Modellen wie GR00T N genutzt werden können. Auch humanoides Verhalten in virtuellen Umgebungen mit Hilfe von Lyra und ProtoMotions3 wird demonstriert. Ecosystem-Partner wie Voxel51, Figure AI, Foretellix, Gatik, Oxa, PlusAI und X-Humanoid nutzen bereits die Cosmos-Workflows für ihre Forschung. Forscher der ETH Zürich präsentieren zudem eine NeurIPS-Publikation zur realistischen 3D-Szenenerstellung mit Cosmos-Modellen. Im Bereich digitaler KI veröffentlicht NVIDIA neue Mehrsprach-Sprachmodelle, ein Modell mit kognitiven Fähigkeiten und Datensätze zur KI-Sicherheit. Zudem stellt es Open-Source-Tools zur Erzeugung hochwertiger synthetischer Daten für Reinforcement Learning und spezifische Anpassungen bereit. Unternehmen wie CrowdStrike, Palantir und ServiceNow nutzen NVIDIA Nemotron und NeMo, um sichere, spezialisierte agente KI-Systeme zu entwickeln. Auf dem Nemotron-Summit in San Diego präsentiert Bryan Catanzaro, Vice President of Applied Deep Learning Research bei NVIDIA, die neuesten Entwicklungen. NVIDIA präsentiert über 70 Forschungsarbeiten, Talks und Workshops auf der NeurIPS, die Themen wie KI-Reasoning, medizinische Forschung und autonome Fahrzeuge abdecken. Die Bemühungen um Offenheit wurden durch den neuen Openness Index von Artificial Analysis bestätigt, der die NVIDIA Nemotron-Familie als eine der offensivsten in der KI-Ökonomie bewertet. Die Entwicklung physischer KI – also Roboter und autonome Fahrzeuge, die die reale Welt wahrnehmen und interagieren – wird von NVIDIA als zentrale Zukunftstechnologie angesehen. CEO Jensen Huang und Chief Scientist Bill Dally betonen, dass die nächste KI-Welle nicht nur in der Verarbeitung von Daten, sondern in der Interaktion mit der physischen Welt liegt. NVIDIA möchte dabei die „Gehirne“ dieser Systeme bilden und die Grundlage für eine neue Ära der intelligenten Maschinen schaffen.

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