Nvidia stellt Vera-Rubin-Plattform für Q3 2026 vor, trotz China-Verbot auf Kurs zu 500 Milliarden Dollar Umsatz
Nvidia hat mitteilen, dass sein kommendes Vera-Rubin-Computing-Plattform-System bereits im dritten Quartal 2026 auf den Markt kommen könnte – früher als ursprünglich angekündigt, als zweites Halbjahr 2026. CEO Jensen Huang bestätigte gegenüber Bloomberg, dass die Entwicklung des Systems in vollem Gange ist, wobei sieben verschiedene Chips bereits in den Laboren des Unternehmens sind und von rund 20.000 Mitarbeitern an der Integration von Silizium über Systeme bis hin zu Software und Algorithmen vorangetrieben werden. Laut Huang verläuft der Entwicklungsprozess „hervorragend“ und folgt dem etablierten jährlichen Rhythmus, den Nvidia seit Jahren beibehält. Die Vera-Rubin-Plattform soll künftig für künstliche Intelligenz (KI) und Hochleistungsrechnen (HPC) maßgeblich beitragen und ist entscheidend für das Ziel, bis Ende 2026 einen Umsatz von 500 Milliarden US-Dollar mit Compute-GPUs zu erzielen – auch ohne Verkauf in China. Huang betonte erneut, dass das Unternehmen die chinesische Marktzugänglichkeit als null einschätzt, obwohl er die Chancen für eine Rückkehr in den Markt als „sehr groß“ bezeichnet. Die chinesische KI-Industrie, so schätzt er, wachse 2024 auf rund 50 Milliarden US-Dollar. Nvidia wolle weiterhin mit der US-Regierung und der chinesischen Regierung Gespräche führen, um die Rückkehr in den offenen Markt zu ermöglichen. „Wir würden uns freuen, mit unseren exzellenten Produkten dort wieder zu konkurrieren“, sagte Huang. Bis dahin müsse man mit einem Null-Szenario rechnen. Die Entwicklung der Vera-Rubin-Plattform ist Teil von Nvidias strategischem Fokus auf die KI-Revolution und die Steigerung der Rechenleistung. Die neue Architektur wird voraussichtlich erhebliche Fortschritte in der Effizienz, Skalierbarkeit und Energieeffizienz bringen, was besonders für große Datenzentren und Forschungseinrichtungen relevant ist. Die frühere Ankündigung des dritten Quartals 2026 zeigt, dass Nvidia die Entwicklungsziele streng verfolgt und die interne Infrastruktur massiv ausbaut, um die komplexen Anforderungen von KI- und HPC-Systemen zu erfüllen. In der Branche wird die Ankündigung als Bestätigung der technologischen Dominanz Nvidas gesehen. Experten betonen, dass die Fähigkeit, trotz geopolitischer Hindernisse Umsatzziele zu erreichen, die Stärke des Unternehmens unterstreicht. Die Vera-Rubin-Plattform könnte die nächste Etappe in der KI-Architektur-Entwicklung markieren, die die Leistungsfähigkeit von GPUs erheblich steigern könnte. Die Entwicklung zeigt auch, dass Nvidia sich nicht nur auf Hardware konzentriert, sondern eine umfassende Ökosystemstrategie verfolgt – von Chips über Software bis hin zu Partnerschaften mit Cloud-Anbietern und Forschungseinrichtungen. Trotz der Herausforderungen im chinesischen Markt bleibt Nvidia als führender Anbieter für KI-GPUs unangefochten, was seine Position im globalen Markt weiter stabilisiert.
