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Opentrons und NVIDIA vereinen Laborrobotik mit körperlichem KI-Lernen

Opentrons Labworks Inc. hat eine strategische Partnerschaft mit NVIDIA angekündigt, um die Entwicklung körperbasierter künstlicher Intelligenz (Physical AI) in Laborrobotik voranzutreiben. Durch die Integration der NVIDIA Isaac- und Cosmos-Plattformen in Opentrons’ weltweites Netzwerk von über 10.000 eingesetzten Laborrobotern wird ein geschlossener Lernzyklus zwischen digitaler Planung und physischer Experimentation ermöglicht. Diese Kooperation zielt darauf ab, AI-Modelle mit hochwertigen, realen Daten aus biologischen Experimenten zu trainieren – ein entscheidender Schritt, um die bisherige Beschränkung von AI auf reine Vorhersagen (z. B. Molekülentwicklung, Zielidentifikation) zu überwinden. Die echten Laborergebnisse liefern nun die Rückmeldung, die für kontinuierliches Lernen und Optimierung von Experimenten notwendig ist. Opentrons stellt mit seiner standardisierten, API-getriebenen Robotikplattform die physische Ausführungsebene bereit, die nötig ist, um digitale Hypothesen in reproduzierbare Laborergebnisse umzusetzen. Gleichzeitig liefert die Plattform eine massive Menge an realweltbasierten Daten aus Forschungsinstitutionen und Biopharma-Unternehmen – unter anderem an allen Top-20-US-Universitäten und 14 von 15 weltweit führenden Pharmakonzernen. Diese Datenbasis ist entscheidend, um Physical AI-Modelle zu trainieren, die in unterschiedlichen Laboren zuverlässig funktionieren. NVIDIAs BioNeMo-Plattform bildet die Grundlage für die Entwicklung und Bereitstellung solcher Modelle, während Opentrons die physische Durchführung sicherstellt. James Atwood, CEO von Opentrons, betont: „Wir sehen eine Zukunft, in der körperbasierte KI in Laboratorien autonom experimentiert. AI schlägt Hypothesen vor, unsere Roboter führen die Experimente durch, und die Ergebnisse fließen direkt zurück in das System – ein kontinuierlicher Lernzyklus. Wenn das in Tausenden von Laboren gleichzeitig läuft, verkürzen sich Entdeckungszeiträume von Jahren auf Wochen.“ Stacie Calad-Thomson von NVIDIA unterstreicht, dass die Verbindung von Rechenmodellen und experimenteller Validierung entscheidend für den Fortschritt in der AI-gestützten Arzneimittelentwicklung sei. Mit der standardisierten Infrastruktur von Opentrons können Experimente konsistent und reproduzierbar durchgeführt werden – ein zentraler Voraussetzung für die Entwicklung robuster AI-Modelle. Die Partnerschaft wird auf der SLAS International Conference & Exhibition vom 9. bis 11. Februar 2026 in Boston vorgestellt. In einem gemeinsamen Vortrag „Opentrons × NVIDIA: Extending Lab Automation into the Era of Physical AI“ werden die Wege beleuchtet, wie KI-Planung und robotische Durchführung aufeinandertreffen, um autonome Forschungssysteme zu schaffen. Anschließend können Besucher am Stand #917 mit NVIDIA und Opentrons direkt sprechen und sich für ein neues Programm anmelden, das Wissenschaftlern die Möglichkeit bietet, ihre experimentellen Daten zur Weiterentwicklung von AI für die Wissenschaft beizusteuern. Opentrons, gegründet in New York und finanziert von SoftBank und Khosla Ventures, positioniert sich als Pionier der autonomen Wissenschaft. Seine Plattform ermöglicht eine kontinuierliche Rückkopplung zwischen KI und Labor, was die Effizienz in Bereichen wie Antikörperentwicklung, Proteomik und Genomik erheblich steigern könnte. Die Kooperation mit NVIDIA markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu einer vollständig autonomen, datengetriebenen Forschungswelt.

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