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HPEs Vision für nachhaltige Superrechner der nächsten Generation

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat auf der SC25-Hochleistungsrechenkonferenz im November seine Vision für die nächste Generation von Supercomputern vorgestellt. Zwei neue Systeme wurden für das Oak Ridge National Laboratory in den USA bestätigt, entwickelt in Zusammenarbeit mit AMD: die Discovery-Exascale-Maschine und der Lux-AI-Cluster. Beide sind darauf ausgelegt, die steigenden Anforderungen moderner Workloads zu erfüllen, die traditionelle Simulationen mit großflächigem KI-Training verbinden. Parallel dazu kündigte HPE die beiden Supercomputer Mission und Vision an, die mit NVIDIA-Technologie für das Los Alamos National Laboratory gebaut wurden und Forschung sowie nationale Sicherheitsprojekte unterstützen sollen. Diese Ankündigungen stärken HPEs Position als weltweit führender Hersteller von Supercomputern – seine Systeme dominieren drei der zehn schnellsten Maschinen der Top500-Liste und mehrere Spitzenplätze im Green500-Ranking für Energieeffizienz. Dieses Know-how basiert auf jahrzehntelanger interner Forschung im HPE Labs sowie der strategischen Akquisition von Cray und SGI. In Europa setzt HPE mit dem IsambardAI-Supercomputer an der Universität Bristol ein weiteres Flaggschiff. Dieses AI-orientierte System, basierend auf HPEs modularem Rechenzentrumsdesign (ModPod), bietet akademischen und industriellen Einrichtungen souveräne, offene Rechenkapazitäten. Die schnelle Umsetzung durch ein integriertes Services-Team ermöglicht bereits jetzt Fortschritte in Bereichen wie Materialwissenschaft und Klimamodellierung. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Baustein: HPE ist Pionier der direkten Flüssigkühlung mit über 300 Patenten in diesem Bereich. An Spitzenstandorten wie Lumi wird nun auch die Abwärme aus HPC-Clustern erfasst und in lokale Energieversorgungsnetze eingespeist – ein entscheidender Schritt zur Energieeffizienz in Rechenzentren. Hinter diesen Projekten steht eine klare Architekturstrategie: Effizienz, Skalierbarkeit und digitale Souveränität bilden die Säulen von HPEs Blueprint für Großrechenanlagen. Diese Infrastruktur ermöglicht die Unterstützung kritischer nationaler Forschungsprogramme ebenso wie kommerzielle AI-Fabriken, die riesige Datenmengen für Modelltraining, Simulationen und digitale Zwillinge verarbeiten. Mit dem rasanten Wachstum von KI und datengetriebener Wissenschaft wird die Balance zwischen Leistung, Nachhaltigkeit und Souveränität entscheidend für den Erfolg der nächsten Supercomputing-Generation. HPE positioniert sich hier als zentraler Akteur, der Technologie, Nachhaltigkeit und strategische Unabhängigkeit miteinander verbindet. Industrieexperten loben HPEs integrative Herangehensweise: „Die Kombination aus exzellenzorientierter Hardware, modularen Infrastrukturen und Energieinnovationen ist ein Maßstab für zukunftsfähige HPC-Systeme“, sagt ein Analyst von Moor Insights & Strategy. HPE, gegründet 1947 und mit Sitz in San Jose, USA, ist ein globaler Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Rechenzentrumslösungen, Cloud-Infrastruktur und High-Performance Computing. Die Marke Cray, seit 2019 Teil von HPE, hat historisch maßgeblich zur Entwicklung von Supercomputern beigetragen. Mit der IsambardAI- und Lumi-Initiative unterstreicht HPE nicht nur technologische Führerschaft, sondern auch die Verantwortung für eine nachhaltige digitale Transformation.

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