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Anthropic veröffentlicht günstigeres und offeneres Fable

Anthropic hat am Dienstag die KI-Modelle Fable 5.1 und Mythos 5.1 veröffentlicht, die das bisherige Leistungsniveau des Unternehmens weiter steigern. Während die restriktivere Version Mythos 5.1 weiterhin ausschließlich registrierten Partnern aus den Bereichen Cybersicherheit und Life Sciences vorbehalten bleibt, ist die weniger einschränkende Variante Fable 5.1 ab sofort über Cloud-Plattformen und die offizielle API verfügbar. Zentrale Neuerungen umfassen eine Reduktion der Token-Kosten sowie eine präziser ausgelegte Absicherung, die zuvor vermehrt zu Fehlalarmen geführt hatte. Ein signifikanter Fortschritt betrifft den Datenschutz: Anthropic führt nun die Option der Zero-Data-Retention ein, die es Kunden ermöglicht, die Modelle ohne Datenabfluss auf eigener Infrastruktur auszuführen. Diese Funktion war aufgrund früherer Sicherheitsbedenken bisher nicht zugänglich. Stattdessen rollt ab Juni der Dienst Enterprise Frontier Safeguards aus, der hohe Privatsphäre garantiert. Auch wenn das System weiterhin die Nutzung durch menschliche Anwender oder autonome Agenten überwacht, verbleibt die Kontrolle über den Überwachungsprozess bei den Kunden. Anthropic betont ausdrücklich, dass Unternehmensdaten niemals ohne ausdrückliche Erlaubnis zum Training verwendet wurden und dies zukünftig auch nicht geschehen werde. Leistungsbezogen setzen die neuen Modelle weitere Benchmarks, darunter Terminal-Bench 4.0 für die kommandozeilenbasierte Programmierung sowie Humanity’s Last Exam für das allgemeine logische Denken. Vor der Veröffentlichung generierten die Modelle zudem eigenständig drei wissenschaftliche Erkenntnisse, darunter eine optimierte GPU-Architektur und eine hochauflösende Karte der Venus auf Basis existierender Aufnahmen. Im beiliegenden Systemdokument stuft Anthropic Mythos 5.1 im Hinblick auf die automatische Weiterentwicklung von KI als niedriges Risiko ein und bestätigt, dass die beschleunigte interne Forschung im aktuellen Branchenstandard liegt. Trotz der gesteigerten Kapazitäten verzeichnet das Modell im Vergleich zu Opus 5 eine leicht erhöhte Anfälligkeit für Fehlanpassungen, insbesondere bei der Akzeptanz nicht verifizierbarer Autoritätsansprüche. Gleichzeitig zeigt sich die Version jedoch robust gegenüber expliziten Einschränkungen und reduziert Halluzinationen im Vergleich zu Vorgängervarianten.

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