Frameworks neue RTX 5070 12GB kostet 1.199 Dollar
NVIDIA hat gestern heimlich eine neue 12-GByte-Version der RTX 5070 Mobile-Grafikkarte eingeführt. Dieser neue Modus ersetzt die bisherigen 8-GByte-Modelle, indem er leistungsfähigere GDDR7-Speicherchips verwendet. Während das ursprüngliche Modell 16-Gigabit-Chips mit einer 128-Bit-Schnittstelle besaß, verfügt die neue Variante über 24-Gigabit-Chips und einen breiteren 192-Bit-Bus. Diese technischen Änderungen erhöhen den Speichertreffergeschwindigkeit von 384 GB/s auf rund 576 GB/s, wodurch die mobile Version der Desktop-Gegenstück in puncto Speicherdurchsatz entspricht. Die Anzahl der CUDA-Cores bleibt mit 4.608 gleich, ebenso wie die maximale Leistungsaufnahme von 100 Watt und die Taktfrequenz von 2,4 GHz. Framework, bekannt für seine modulare Hardware, bietet diese neue GPU als austauschbares Modul an, das nahtlos in bestehende Laptops passt. Das Unternehmen hat jedoch einen Preis von 1.199 US-Dollar für das 12-GByte-Modul festgelegt, was eine Preiserhöhung von 72 Prozent gegenüber der 8-GByte-Version im Wert von 699 US-Darstellt. Framework betont, dass die hohen Preise außerhalb ihrer Kontrolle liegen und nicht vom Unternehmen selbst festgesetzt wurden. In einem Branchenvergleich bietet Framework kaum direkte Konkurrenten, da andere Hersteller keine vergleichbaren modularen Grafikkarten oder Zusatzkarten anbieten, was einen fairen Preisvergleich erschwert. Der Hauptgrund für den drastischen Preisanstieg liegt in der aktuellen Marktlage. GDDR7-Speicherchips sind bereits kostspielig in der Herstellung und Beschaffung. Die Verwendung der höheren 3-Gigabit-Dichte-Chips, die ursprünglich für eine andere Produktlinie von NVIDIA geplant waren, treibt die Kosten weiter in die Höhe. Zudem sorgt ein weltweiter Speicherengpass im Zuge des KI-Booms für angespannte Lieferketten. Große Speicherhersteller haben ihre Produktionskapazitäten zunehmend an Rechenzentrumsanforderungen angepasst, wodurch das Angebot für Endverbraucher begrenzt und teurer wird. Framework warnte zudem, dass die Preiserhöhung nicht nur für das neue 12-GByte-Modell gilt. Sobald die vorhandenen Vorräte an GDDR7-Chips für die 8-GByte-Version aufgebraucht sind, wird auch diese zum höheren Preis neu beschafft werden. Dies unterstreicht die realistische Einschätzung, dass Verbraucher in dieser Zeit mit knappen Ressourcen und entsprechend höheren Kosten rechnen müssen. Die aktuelle Situation zeigt deutlich, wie sehr die Nachfrage im KI-Sektor den gesamten Markt für Computer-Hardware beeinflusst und die Preise für gewöhnliche Nutzer in die Höhe treibt. Trotz dieser unattraktiven Preismechanismen bleibt das modulare Upgrade-Konzept von Framework einzigartig im Markt, da es Nutzern ermöglicht, ihre Laptops ohne vollständigen Austausch zu modernisieren.
