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AI-gestützte Ablation bei rezidivierender Vorhofflimmern zeigt vielversprechende Ergebnisse

Die RESTART-Studie von Volta Medical zeigt vielversprechende Ergebnisse für künstliche Intelligenz (KI) in der Behandlung von rezidivierender Vorhofflimmern (AF), insbesondere bei Patienten mit isolierten, wiederhergestellten Lungenvenen. Die prospektive, einarmige, multizentrische Studie (NCT05477147) untersuchte die Wirksamkeit einer KI-gesteuerten spatio-temporalen Dispersionssignalanalyse bei Patienten, die bereits mehrere Ablationen hinter sich hatten und dennoch rezidivierendes AF aufwiesen. Besonders herausfordernd ist diese Patientengruppe, da sie traditionell schlechte Erfolgsraten bei herkömmlichen empirischen Ablationsstrategien aufweist. Die Studie fokussierte auf die primäre Endpunktmessung: Freiheit von dokumentiertem AF nach 12 Monaten nach einer einzigen, KI-gesteuerten Nachablation. Die Ergebnisse, die in Heart Rhythm veröffentlicht wurden und am 5. Februar 2026 auf dem AF-Symposium in Boston vorgestellt werden, deuten auf eine signifikante Verbesserung der Langzeitkontrolle hin. Patienten mit nachgewiesener dauerhafter Lungenvenenisolation, die dennoch rezidivierendes AF hatten, profitierten von der individualisierten Therapie, die durch die KI-Plattform AF-Xplorer™ II ermöglicht wurde. Diese erkennt in Echtzeit disperse elektrographische Signale, die als Treiber für persistierendes AF gelten, und unterstützt Elektrophysiologen bei der gezielten Ablation. Die Studie ist die erste prospektive, multizentrische Untersuchung, die diese innovative KI-basierte Methode evaluiert. Dr. John Hummel, Hauptforscher und Direktor des Elektrophysiologie-Zentrums der Ohio State University Wexner Medical Center, betont: „Patienten mit rezidivierendem Vorhofflimmern und isolierten Lungenvenen sind eine der herausforderndsten Gruppen in der Kardiologie. Viele haben bereits mehrere Eingriffe hinter sich und hören oft, dass keine wirksamen Optionen mehr existieren. Die RESTART-Studie zeigt nun das Potenzial unserer KI-Technologie.“ Théophile Mohr-Durdez, CEO und Mitbegründer von Volta Medical, unterstreicht die Bedeutung der Ergebnisse: „Mit über 7 Millionen Betroffenen in den USA ist die Nachfrage nach besseren Behandlungsoptionen größer denn je. Die RESTART-Studie bestätigt, dass KI-basierte Ansätze die Zukunft der AF-Behandlung sein können – besonders für die komplexesten Fälle.“ Volta Medical, 2016 in Marseille gegründet, entwickelt seitdem KI-gestützte Lösungen für komplexe Herzrhythmusstörungen. Der Hauptprodukt AF-Xplorer™ II ist bereits in den USA (FDA 510(k) zugelassen) und in Europa (CE-Zeichen) zugelassen und integriert sich nahtlos in gängige Ablations- und Kartierungssysteme. Das Unternehmen fördert zudem durch das Programm „AI for Persistent AF Care“ die Aufklärung von Patienten, Angehörigen und Fachkräften über KI-gestützte Behandlungen. Die Ergebnisse der RESTART-Studie markieren einen bedeutenden Fortschritt in der personalisierten Kardiologie und könnten die Behandlungsstandards für rezidivierendes Vorhofflimmern neu definieren. Industrieexperten sehen in den Ergebnissen eine Schlüsselinnovation: „Die Kombination aus Echtzeit-KI-Analyse und personalisierter Ablation könnte die Wiederholungsrate bei AF-Patienten deutlich senken“, so ein unabhängiger Kardiologe. Die Studie unterstreicht, dass KI nicht nur unterstützend, sondern entscheidend für bessere klinische Ergebnisse bei hochkomplexen Fällen sein kann.

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