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NVIDIA beschleunigt Wissenschaft mit über 80 neuen Supercomputern weltweit

NVIDIA hat in den vergangenen zwölf Monaten die Einführung von über 80 neuen wissenschaftlichen Rechenzentren weltweit angekündigt, die auf der beschleunigten Computing-Plattform der Firma basieren. Diese Systeme tragen zusammen zu einer Gesamtleistung von 4.500 Exaflops an KI-Performance bei und treiben Fortschritte in Bereichen wie Quantenphysik, digitale Biologie und Klimaforschung voran. Zentrales neues Projekt ist der Horizon-Systeme am Texas Advanced Computing Center (TACC), der als größter akademischer Supercomputer der USA gilt. Mit einer Leistung von 300 Petaflops und der Integration von NVIDIA GB200 NVL4- und Vera-CPU-Servern, verbunden über NVIDIA Quantum-X800 InfiniBand-Netzwerke, soll Horizon ab 2026 die Forschung in Wissenschaft und Ingenieurwesen revolutionieren. Der Rechner, der 4.000 Blackwell-GPUs nutzen wird, kann bis zu 80 Exaflops an KI-Performance bei FP4-Präzision erreichen und ermöglicht komplexe Simulationen wie molekulare Dynamik von Viren, die Analyse von Galaxien und langfristige Erdbebenprognosen. Parallel dazu kündigte das US-amerikanische Energieministerium (DOE) eine Zusammenarbeit mit NVIDIA an, um sieben neue KI-Supercomputer in den Nationalen Laboratorien Argonne (ANL) und Los Alamos (LANL) zu errichten. In Argonne wird der größte der Systeme, Solstice, mit 100.000 Blackwell-GPUs ausgestattet sein und eine KI-Trainingsleistung von bis zu 1.000 Exaflops erreichen – mehr als 50 % über dem gesamten KI-Trainings-Output der TOP500-Liste von Juni 2025. Gleichzeitig entstehen in ANL die Systeme Equinox, Minerva, Janus und Tara, die für KI-Inferenz und Forschungsausbildung zuständig sind. In Los Alamos werden die Systeme Mission und Vision, basierend auf dem NVIDIA Vera Rubin-Plattform und Quantum-X800-Netzwerk, von HPE gebaut und 2027 in Betrieb gehen. Mission dient der klassifizierten Forschung für die National Nuclear Security Administration, Vision dagegen fördert offene Wissenschaft, darunter Grundlagenmodelle und agente KI. In Europa erreichte das Jülich Supercomputing Centre mit dem JUPITER-System erstmals die Exaflop-Marke im HPL-Benchmark (FP64-Präzision). Mit 24.000 NVIDIA GH200 Grace Hopper Superchips und Quantum-2 InfiniBand-Netzwerk ist JUPITER Europas erstes Exascale-System und ermöglicht nun Klimasimulationen mit Kilometer-Auflösung. Weitere bedeutende Systeme sind Blue Lion (Deutschland, 2027), Gefion (Dänemark, erste nationale KI-Infrastruktur) und Isambard-AI (UK, führendes KI-System für Gesundheitsforschung und Sprachmodelle). In Asien setzen Japan, Südkorea und Taiwan auf eigenständige KI-Infrastrukturen. RIKEN integriert GB200 NVL4-Systeme für KI-basierte Wissenschaft und Quantencomputing und arbeitet an FugakuNEXT, einem zukünftigen Supercomputer für Klima- und Medikamentenforschung. In Japan ist auch ABCI-Q, der weltweit größte Quantenrechenzentrum mit über 2.000 H100-GPUs, entstanden. In Südkorea plant die Regierung die Installation von über 50.000 NVIDIA-GPUs in staatlichen Clouds und KI-Fabriken, unterstützt von Samsung, SK Group und Hyundai. In Taiwan kooperiert NVIDIA mit Foxconn, um eine KI-Fabrik mit 10.000 Blackwell-GPUs zu bauen. Die NVIDIA-accelerierten Systeme bilden eine einheitliche, skalierbare Plattform, die durch GPUs, CPUs, DPUs, Netzwerke und Software wie CUDA-X und NVIDIA AI Enterprise die wissenschaftliche Innovation beschleunigt. Experten betonen, dass diese Infrastruktur nicht nur Rechenleistung, sondern auch Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit für die Zukunft der Forschung sichert.

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