Disruptive platziert 10-Mrd.-Dollar-Fonds für zehn Firmen
Das in Dallas ansässige Investitionsunternehmen Disruptive hat einen neuen Fonds über 10 Milliarden US-Dollar angekündigt, um mindestens zehn Late-Stage-Unternehmen mit Beteiligungen von bis zu 1 Milliarde Dollar pro Deal zu unterstützen. Der Fonds richtet sich schwerpunktmäßig auf kapitalintensive Felder wie künstliche Intelligenz und Verteidigungstechnologie und gehört zu den größten Finanzierungsrunden dieser Art in diesem Jahr. Disruptive, 2012 von Alex Davis, dem Enkel des Ölunternehmers Marvin Davis, gegründet, ist bislang unter anderem durch Engagements bei Unternehmen wie Palantir, Airbnb, Spotify, Groq und ElevenLabs aufgefallen. Der neue Fonds ist laut Unternehmen der erste Blind-Pool-Fonds der Firma, bei dem sich Investoren verpflichtet, ohne vorab zu wissen, in welche konkreten Firmen investiert wird. Zuvor hatte Disruptive Kapital über projektbezogene Sondervehikel eingesammelt. Bereits vor der offiziellen Ankündigung soll das Unternehmen nach Informationen des Wall Street Journal Zusagen von mindestens 7,5 Milliarden Dollar erhalten haben. Laut Bloomberg teilte Disruptive seinen Investoren mit, aus den bis dahin rund 1,9 Milliarden Dollar an Start-up-Investitionen mehr als 6 Milliarden Dollar zurückgeführt zu haben. Der Dallas Business Journal berichtete, dass es sich um den bislang größten jemals in Texas aufgelegten Venture-Capital-Fonds handelt.
