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Flicks AI-Filmstart-up erhält 6 Millionen Dollar

Flick, ein Startup im Bereich KI-gestützter Filmproduktion, hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von sechs Millionen Dollar gesichert. Das Unternehmen wurde von Zoey Zhang und ihrem Ehemann Ray Wang gegründet. Zhang, die über ein Jahrzehnt versucht hatte, ohne ausreichende Mittel oder Branchenkontakte in die Filmwelt vorzudringen, entwickelte nach dem Einsatz künstlicher Intelligenz für ihren ersten animierten Kurzfilm einen Durchbruch. Ihr Projekt gewann 2025 beim AI Film Hack des MIT den Preis für die beste visuelle Darstellung. Angesichts dieser Erfahrungen schloss sich Zhang mit Wang zusammen, einem ehemaligen Ingenieur bei Instagram, um ein Werkzeug zur Erleichterung der Filmproduktion durch KI zu entwickeln. Das Projekt reifte zu Flick, einem Start-up für generative Videokunst, das in der Herbstserie 2025 von Y Combinator aufgenommen wurde. Die neue Finanzierungsrunde wurde von bekannten Investoren wie True Ventures, GV, Lightspeed und Y Combinator sowie von Angel-Investoren unterstützt. Investoren überzeugte vor allem die Kombination aus technischem Know-how und künstlerischer Vision der Gründer. Mike Montano von True Ventures hob hervor, dass Wangs Erfahrung im Aufbau verbrauchernaher Produkte bei Instagram und Zhangs Kreativität sowie tiefes Verständnis des Filmprozesses das Team zu einer einzigartigen Einheit machten. Die Präsentation der Produkt-Demonstration spielte hierbei eine entscheidende Rolle. Flick ermöglicht es Nutzern, über einfache Textbefehle und diverse KI-Modelle Kurzfilme zu erstellen. Zur Auswahl stehen unter anderem Google Nano Banana und Veo 3, ByteDance Seedance sowie Midjourney. Die Preise für die Plattform variieren je nach benötigtem Kontingent zwischen fünf und 600 Dollar pro Monat. Die Benutzeroberfläche ist so gestaltet, dass sie einem Storyboard nachempfunden ist.创作者 können Filmrahmen auf einer Leinwand verschieben, Notizen hinzufügen und neue Szenen erstellen oder bearbeiten, ohne weitere Reiter öffnen zu müssen. Ein Kernmerkmal der Plattform ist die Gewährleistung der konsistenten Darstellung von Charakteren über verschiedene Einstellungen hinweg. Laut Wang wurde Flick entwickelt, um die Sprache der Filmemacher zu sprechen, sodass sich die Geschichte in den Vordergrund stellt und nicht die technische Anpassung der KI-Tools. Obwohl die Branche bereits von verschiedenen Plattformen überschwemmt wird, die KI-Lösungen für Filmemacher anbieten, strebt Flick ein höheres Ziel an: die Demokratisierung des Filmemachens. Theoretisch könnten solche Tools viele Schritte überflüssig machen, wie den Kauf von Kameraausrüstung, die Anstellung von Schauspielern oder die Anmietung von Drehorten. Die Gründer sind sich der Bedenken bewusst, dass KI Arbeitsplätze in Hollywood ersetzen könnte. Wang vertritt jedoch die Ansicht, dass sie durch die Senkung der Einstiegshürden vielmehr neue Arbeitsplätze schaffen, da mehr Menschen in der Lage sein werden, Filme zu produzieren. Das fünfköpfige Team baut derzeit seine Beziehungen zum Hollywood-Entertainment weiter aus und erwägt möglicherweise einen Umzug von der Bay Area nach Los Angeles. Das Ziel ist es, der Welt zu zeigen, dass Flick dabei hilft, hochwertigsten und ästhetisch ansprechendsten Inhalt zu schaffen.

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