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CNN verklagt Perplexity wegen kopierter Artikel

CNN hat einen Gerichtsverfahren gegen das KI-Start-up Perplexity eingeleitet. Die Klage wurde am vergangenen Donnerstag vor einem New Yorker Gericht eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, Werkzeuge zur Erstellung von KI-generierten Inhalten zu nutzen, die wortwörtliche Kopien von journalistischen Beiträgen der Zeitung erstellen. Zudem wird behauptet, dass Perplexity Nutzern Informationen zugänglich macht, für die bei CNN normalerweise ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich ist. Das Start-up betreibt neben einer KI-Antagen-Engine auch den KI-Browser Comet. CNN wirft Perplexity vor, eigene Versuche, unautorisierte Crawler des Unternehmens zu identifizieren und blockieren, ignoriert zu haben. Die Zeitung argumentiert, dass Menschen die Inhalte recherchieren, schreiben, bearbeiten und erstellen, die Perplexity nun ohne Erlaubnis und ohne Entschädigung übernimmt. Als konkretes Beispiel führt die Klage an, dass das KI-Suchtool von Perplexity durch die Eingabe des Titels eines Artikels über die politische Lage in Minneapolis substantielle und wortgetreue Passagen daraus generierte. Diese Klage fügt CNN in eine wachsende Reihe von Unternehmen ein, die Perplexity wegen Urheberrechtsverletzungen verklagen. Dazu gehören unter anderem die New York Times, die Enzyklopädie Britannica, der Wörterbuchverlag Merriam-Webster sowie News Corp, die Muttergesellschaft der Wall Street Journal. Auch Amazon und Reddit haben bereits rechtliche Schritte gegen das KI-Unternehmen eingeleitet. Laut den Anschuldigungen war im Oktober 2025 ein Abkommen zur Einräumung von Inhalten an Perplexity im Rahmen der Comet-Plus-Abonnements geplant. Dieses scheiterte jedoch im November, da man sich in mehreren Punkten, insbesondere über den Umfang der Nutzung von CNN-Inhalten in KI-Antworten für Nutzer, nicht einigen konnte. Daraufhin kündigte CNN das Abkommen auf und forderte Perplexity schriftlich auf, die Nutzung von Inhalten und Marken ohne Erlaubnis zu stoppen. Eine Reaktion des Start-ups auf dieses Schreiben wurde reportedly vermisst. CNN fordert nun Schadensersatz sowie eine dauerhafte gerichtliche Anordnung, die das angeblich unrechtmäßige Verhalten von Perplexity stoppt. Auf eine Anfrage nach Stellungnahme erklärte Jesse Dwyer, ein Sprecher von Perplexity, dass man Fakten nicht urheberrechtlich schützen könne. Damit markiert dieser Rechtsstreit einen weiteren wichtigen Wendepunkt in der Debatte um die Nutzung von geschützten Inhalten durch KI-Modelle und die Frage nach angemessener Vergütung für die ursprünglichen Schöpfer.

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