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Rechtsstreit gegen SerpApi wegen illegaler Datenabrufpraktiken

Google hat heute eine Klage gegen die Scraping-Firma SerpApi eingereicht, weil diese Sicherheitsmaßnahmen umgeht, die den Schutz urheberrechtlich geschützter Inhalte in Google-Suchergebnissen gewährleisten. Ziel der Klage ist es, die Aktivitäten von SerpApis Bots zu stoppen, da diese illegale und schädliche Datenabgriffe durchführen, die gegen die Entscheidungen von Websites und Rechteinhabern verstoßen. Diese Maßnahme folgt auf ähnliche rechtliche Schritte, die bereits andere Websites gegen SerpApi und vergleichbare Scraping-Unternehmen unternommen haben. Die Klage ist Teil einer langen Tradition von aktiven Rechtsstreitigkeiten durch Google, um Betrüger und andere schädliche Akteure im Internet zu bekämpfen. Google richtet sich nach branchenüblichen Crawling-Protokollen und respektiert die Anweisungen von Websites, die bestimmen, ob und wie ihre Inhalte von Suchmaschinen erfasst werden dürfen. Im Gegensatz dazu umgehen SerpApi und ähnliche Unternehmen diese Richtlinien gezielt. Sie nutzen verdeckte Methoden wie das Verstellen ihrer Identität (Cloaking), überlasten Websites mit riesigen Netzwerken von Bots und wechseln ständig die Namen ihrer Crawlers, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Auf diese Weise gelangen sie unbefugt an Inhalte, die in Google-Suchergebnissen erscheinen, und ziehen diese massenhaft ab. Besonders problematisch ist, dass SerpApi Inhalte nutzt, die Google von Dritten lizenziert hat – beispielsweise Bilder in Wissensfeldern (Knowledge Panels), Echtzeitdaten in Suchfunktionen und andere urheberrechtlich geschützte Materialien. Diese Inhalte werden dann ohne Zustimmung der Rechteinhaber weiterverkauft, wodurch die Rechte der Urheber verletzt werden. Google setzt erhebliche Ressourcen ein, um solche Missbrauchsformen zu verhindern und die Integrität der Suchergebnisse zu schützen. Wenn technische Schutzmaßnahmen jedoch so offensichtlich und absichtlich umgangen werden, greift Google als letzte Möglichkeit auf rechtliche Mittel zurück. Die Anzahl solcher unerlaubten Abgriffe hat in den vergangenen zwölf Monaten stark zugenommen, was die Notwendigkeit einer klaren rechtlichen Reaktion unterstreicht. Google betont, dass es sich nicht um eine allgemeine Kritik an Web-Scraping handelt, sondern um die gezielte Bekämpfung von Praktiken, die absichtlich die Sicherheit und die Rechte der Inhaber von Online-Inhalten verletzen. Die Klage gegen SerpApi ist somit ein deutliches Signal: Google wird auch juristisch handeln, um die Rechte von Websites und Rechteinhabern zu wahren und die Integrität seiner Suchergebnisse zu schützen.

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