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Autonome Autos verändern Städte: Weniger Parkplätze, mehr Lebensraum für Menschen

Andrej Karpathy, ehemaliger Leiter der KI-Abteilung bei Tesla und mittlerweile Gründungsmitglied von OpenAI, hat eine bahnbrechende Vision für die Zukunft städtischer Räume vorgestellt. In einem Beitrag auf X (früher Twitter) prognostiziert er, dass selbstfahrende Autos die physischen und sozialen Strukturen von Städten nachhaltig verändern werden – eine Transformation, die er als „Terraforming“ bezeichnet. Obwohl er betont, dass die Technologie nicht über Nacht zur Norm werden werde, sieht er darin das erste bedeutende technologische Phänomen seit Jahrzehnten, das sichtbare Veränderungen im öffentlichen Raum hervorrufen wird. Laut Karpathy werden weniger Parkflächen benötigt, was Flächen für Grünflächen, Fußgängerzonen oder soziale Einrichtungen freigeben könnte. Gleichzeitig rechnet er mit einer deutlichen Reduktion von Lärmbelästigung, höherer Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer sowie einer Entlastung des täglichen Verkehrsmanagements. Zentrales Argument von Karpathy: Die Entlastung des Fahrers durch autonome Systeme wird nicht nur Zeit, sondern auch „Aufmerksamkeitskapital“ freisetzen. Statt sich auf Spurhalten konzentrieren zu müssen, könnten Nutzer ihre Fahrt für Arbeit, Erholung oder Kommunikation nutzen – ein Effekt, den er als „killer app“ für den Erfolg von Robotaxis sieht. Seine Aussagen finden Echo bei anderen Tech-Enthusiasten, darunter Elon Musk, der bei der Vorstellung des Cybercab im Oktober 2023 futuristische Stadtbilder zeigte, in denen ehemalige Parkplätze in Parks und öffentliche Räume umgewandelt wurden. Musk betonte zudem, dass die Fähigkeit, während der Fahrt zu texten, ein entscheidender Anreiz für die Akzeptanz von Tesla’s Full Self-Driving (FSD) sein werde – ein Argument, das allerdings mit rechtlichen Problemen kollidiert, da das Autofahren mit Handy in fast allen US-Bundesstaaten verboten ist. Aktuell testen Tesla und Waymo bereits robotaxi-Dienste: Tesla betreibt in Austin einen Dienst mit Sicherheitsfahrern im Fahrzeug, während in San Francisco ein FSD-Flotten-Service mit Fahrer läuft. Waymo bietet in fünf Großstädten der USA vollständig autonome Ride-Hailing-Dienste an. Beide Unternehmen planen eine massive Expansion, stoßen jedoch auf ein fragmentiertes regulatorisches Umfeld, da die Zuständigkeit für autonome Fahrzeuge weitgehend bei den Bundesstaaten liegt. Dies führt zu unterschiedlichen Vorschriften und Verzögerungen bei der Standardisierung. Industrieexperten sehen Karpathys Vision als realistisch, aber langfristig. „Die Veränderung wird schrittweise erfolgen, aber die Potenziale sind enorm“, sagt eine Analystin von McKinsey. „Wenn die Sicherheit und Zuverlässigkeit erreicht sind, wird die Stadtplanung neu gedacht werden müssen.“ Karpathy selbst, bekannt für den Begriff „vibe-coding“, der kürzlich von Collins Dictionary als „Wort des Jahres 2025“ ausgezeichnet wurde, bleibt optimistisch: Die Zukunft der Mobilität sei nicht nur technologisch, sondern auch kulturell und räumlich revolutionär.

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