HSS setzt fortschrittliche KI ein, um Patienten schneller zu behandeln
Das Hospital for Special Surgery (HSS), weltweit führendes akademisches Krankenhaus für muskuloskelettale Gesundheit, hat eine Partnerschaft mit Ema, einem führenden Anbieter agenter KI, eingegangen, um intelligente KI-Agenten zur Verbesserung des Patientenzugangs und Beschleunigung der Versorgung einzuführen. Der Fokus liegt zunächst auf der Patientenvermittlung und -triage, mit dem Ziel, Wartezeiten zu verkürzen, Terminzusagen genauer zu gestalten und Patienten schneller mit dem richtigen Spezialisten zu verbinden. Besonders bei komplexen Erkrankungen ist die Auswahl des passenden Arztes oft schwierig – HSS betreut Patienten an mehreren Standorten und in zahlreichen muskuloskelettalen Fachgebieten. Die neue KI fungiert als intelligenter Begleiter, der medizinische Vorgeschichte, Symptome und persönliche Präferenzen analysiert, um optimale Zuordnungen zu Ärzten und Behandlungseinrichtungen vorzunehmen. Dr. Ashis Barad, Chief Digital and Information Officer von HSS, betont: „Die schnelle Verbindung von Patienten mit der richtigen Versorgung ist zentral für unsere Mission. Diese Technologie ermöglicht es uns, Patienten dort zu treffen, wo sie sind – per Telefon, Text oder Online – und ihnen sofortige, intelligente Unterstützung zu bieten. Barrieren werden abgebaut, und jeder Patient erhält die Expertise, die er braucht, genau dann, wenn er sie benötigt.“ Die KI steht rund um die Uhr über Text und Telefon zur Verfügung und versteht natürliche Sprache, stellt präzise Nachfragen, bucht Termine direkt in das System und sendet sofortige Bestätigungen. Für dringende Fälle führt sie eine intelligente Triage durch, bewertet die Schwere der Symptome und priorisiert Behandlungen entsprechend. Bei spezialisierten Anfragen navigiert sie gezielt durch das umfangreiche Spezialistenangebot, berücksichtigt Standortpräferenzen, Versicherungsabdeckung und Verfügbarkeit. Das Projekt ist Teil einer dreijährigen Zusammenarbeit, in deren Verlauf Ema’s KI auch interne Prozesse in HR und IT unterstützen wird, um medizinisches und administratives Personal von Routineaufgaben zu entlasten. Surojit Chatterjee, CEO von Ema, sieht darin eine neue Ära der Patientenversorgung: „Weltklasse-Pflege beginnt mit weltklasse-Zugang. HSS setzt einen neuen Maßstab dafür, wie Krankenhäuser KI nutzen können, um die Patientenerfahrung zu verbessern – nicht, um den menschlichen Kontakt zu ersetzen, sondern um Hindernisse zu beseitigen, damit Patienten weniger warten und mehr heilen können.“ Im Gegensatz zu starren Chatbots kann Ema’s agente KI komplexe Situationen logisch bearbeiten, sich an individuelle Bedürfnisse anpassen und aus jeder Interaktion lernen. Die Integration erfolgt nahtlos in bestehende Systeme, mit sicherer Datenübertragung und voller Compliance mit Datenschutzvorschriften. Sicherheitsmaßnahmen sind eingebaut: Jede KI-Entscheidung ist nachvollziehbar, menschliches Personal kann jederzeit eingreifen, und die KI ist ausschließlich an HSS-Protokollen und Behandlungsabläufen trainiert. Patientendaten bleiben geschützt und unterliegen den geltenden Vorschriften. Industrieexperten loben den Ansatz als wegweisend für die digitale Transformation der Gesundheitsversorgung. Die Kombination aus agenter KI und patientenorientierter Architektur könnte einen Paradigmenwechsel in der Patientenbetreuung initiieren. Ema, mit Sitz in Kalifornien, entwickelt KI-„Mitarbeiter“ für Unternehmen in regulierten Branchen wie Gesundheitswesen und Versicherungen und wird von Investoren wie Accel und Section 32 unterstützt. HSS, gegründet 1863, ist seit 16 Jahren an der Spitze der US-amerikanischen Orthopädie (U.S. News & World Report, 2025–2026) und führend in Forschung, Innovation und Ausbildung. Die KI-Initiative unterstreicht HSS’ Engagement, hochwertige Versorgung weltweit zugänglicher zu machen.
