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Red Hat und NVIDIA erweitern Kooperation für AI-Ready-Infrastruktur

Red Hat und NVIDIA erweitern ihre Zusammenarbeit, um Unternehmen dabei zu unterstützen, künstliche Intelligenz (KI) schneller und sicherer in Produktionsumgebungen einzusetzen. Ziel ist es, enterprise-Open-Source-Technologien mit rack-skalierter KI-Infrastruktur zu verbinden. Dabei stellt Red Hat mit „Red Hat Enterprise Linux for NVIDIA“ eine spezialisierte Version seiner führenden Linux-Plattform vor, die ab dem zweiten Halbjahr 2026 auf der neuen NVIDIA Vera Rubin-Architektur – inklusive des Vera-CPU, BlueField-4-Datenprozessors und der NVL72-Racklösung – mit Day-0-Unterstützung verfügbar sein wird. Diese Plattform soll als Grundlage für skalierbare, sichere und performante KI-Infrastrukturen dienen und die Integration von KI in hybride Cloud-Umgebungen erleichtern. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den gesamten KI-Lifecycle von der Hardware bis zur Software zu optimieren. Red Hat Enterprise Linux für NVIDIA bietet nun Unterstützung für NVIDIA Confidential Computing, um Daten in GPU, Speicher und Modellen während der gesamten KI-Entwicklung zu schützen – inklusive kryptografischer Nachweise für Sicherheitsintegrität. Red Hat OpenShift erhält zudem native Unterstützung für NVIDIA CUDA-X-Bibliotheken und Infrastructure-Software, was die Automatisierung von beschleunigten Workloads vereinfacht. Durch Integration von NVIDIA BlueField-4 wird die Netzwerkperformance verbessert, Cluster effizienter verwaltet und die Ressourcenauslastung optimiert. Für KI-Produktionsszenarien erweitert Red Hat AI seine Zusammenarbeit mit NVIDIA: Neue Integrationen ermöglichen verteilte Inferenz mit offenen NVIDIA-Modellen – nicht nur aus der Nemotron-Familie, sondern auch für Vision, Robotik und branchenspezifische Anwendungen – über den Red Hat AI Inference Server, Red Hat Enterprise Linux AI und Red Hat OpenShift AI. Diese Erweiterungen sollen Unternehmen helfen, KI-Agenten und komplexe Reasoning-Anwendungen skalierbar und sicher in Betrieb zu nehmen. Die neue Edition von Red Hat Enterprise Linux für NVIDIA bleibt technisch mit der Hauptversion synchron. Verbesserungen werden kontinuierlich in das Standard-System überführt, sodass Unternehmen ohne Risiko für Kompatibilität oder Leistung auf die klassische Plattform umsteigen können. Dies ermöglicht eine flexible, risikobasierte Einführung von KI-Infrastrukturen mit hoher Produktionsreife. Die Kooperation markiert einen wichtigen Schritt im Übergang von KI-Experimenten hin zu industriellen Anwendungen. Unternehmen, die bis 2026 ihre KI-Strategien zentralisieren und skalieren wollen, erhalten nun eine vollständig unterstützte, sicherheitskritische Plattform, die sowohl Hardware- als auch Software-Innovationen vereint. Branchenexperten sehen in der Partnerschaft einen Meilenstein für die industrielle Nutzung von Open Source in der KI-Zukunft. „Die Kombination aus Red Hats stabiler Enterprise-Plattform und NVIDIAs Hardware-Innovationen schafft eine einzigartige Basis für skalierbare KI“, sagt ein Analyst aus dem Bereich Cloud-Infrastruktur. „Gerade die Day-0-Unterstützung ist entscheidend, um die Einführungszeit für KI-Systeme zu verkürzen.“ Red Hat, mit Sitz in Raleigh, North Carolina, ist weltweit führender Anbieter von Open-Source-Lösungen und setzt auf hybride Cloud, KI und Automatisierung. NVIDIA, gegründet von Jensen Huang, positioniert sich als Architekt der KI-Infrastruktur. Beide Unternehmen stärken so ihre Rolle als Treiber der digitalen Transformation.

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