Profitable Unternehmen setzen AI häufiger für bessere Mitarbeitererfahrung ein
Künstliche Intelligenz verändert die Geschäftslandschaft grundlegend und führt zu einem neuen Führungstypus, der AI nutzt, um menschliches Potenzial zu verstärken und die Mitarbeitererfahrung zu verbessern. Laut einer neuen Studie des Top Employers Institute, die Daten von über 2.300 Top Employers aus 125 Ländern analysiert hat, sind jedoch viele Unternehmen noch nicht in der Lage, diesen Wandel erfolgreich zu meistern. Das Forschungsdokument „AI-Powered Leadership: Der Leitfaden zur Vereinigung menschlicher Einsicht mit intelligenter Technologie“ zeigt auf, dass profitabel agierende Unternehmen zu 7 Prozent wahrscheinlicher AI einsetzen, um die Mitarbeitererfahrung zu optimieren – im Vergleich zu weniger erfolgreichen Unternehmen. Die Studie zeigt, dass AI zwar weit verbreitet ist – fast vier von fünf Unternehmen (78 Prozent) nutzen sie bereits in mindestens einer Geschäftsabteilung –, jedoch nur wenige diese Technologie in einer skalierbaren, menschenzentrierten Weise nutzen können. Dies führt zu einem kritischen Wendepunkt: Während die Technologie schneller voranschreitet als die Führungskräfte adaptieren können, besteht die Herausforderung darin, AI als Werkzeug zur Ergänzung menschlicher Fähigkeiten zu nutzen, nicht als Ersatz. „AI zeichnet die Architektur von Organisationen schneller neu als die meisten Führungskräfte nachziehen können“, sagt Adrian Seligman, Executive Board Member beim Top Employers Institute. „Die erfolgreichsten Führungskräfte werden jene sein, die Systeme gestalten, in denen Technologie Urteil, Empathie und Sinn verstärkt – auf der Grundlage verantwortungsvoller Ethik.“ Trotz der offensichtlichen Vorteile haben 74 Prozent der Unternehmen nach einer BCG-Studie Schwierigkeiten, den potenziellen Nutzen von AI in greifbare, organisationsspezifische Ergebnisse zu übersetzen. Die Studie des Top Employers Institute identifiziert fünf zentrale Merkmale eines AI-gestützten Leaders: digitale Zuversicht, ethische Verantwortung, menschenzentriertes Design, Systembewusstsein und angewandte Empathie. Diese Führungskräfte nutzen AI, um menschliche Stärken zu verstärken und menschliche Werte in allen Entscheidungen zu stärken. Zu den zentralen Erkenntnissen der globalen Datenauswertung gehört, dass Unternehmen, die AI in der Personalentwicklung und im Arbeitsumfeld einsetzen, höhere Mitarbeiterzufriedenheit, bessere interne Beförderungsraten und höhere Gewinne erzielen. Die Analyse basiert auf anonymisierten Antworten aus dem HR Best Practices Survey 2025 und nutzt Regressionsanalysen, die signifikante Zusammenhänge (p<0,05) zwischen bester HR-Praxis und unternehmerischem Erfolg aufzeigen. Fallstudien aus zertifizierten Top Employers zeigen, wie Unternehmen diese Prinzipien erfolgreich umsetzen. Adrian Seligman betont, dass HR-Führungskräfte eine Schlüsselrolle bei dieser Transformation übernehmen müssen: „Sie müssen die treibende Kraft für Veränderung sein, um Executive und Aufsichtsräte zu befähigen, AI so zu nutzen, dass menschliches Potenzial wirklich gestärkt wird. Unternehmen, die ihre Führung nicht für die AI-Ära neu gestalten, bauen schnelle Systeme auf veralteten Fundamenten – was das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit behindert.“ Das Dokument bietet konkrete Handlungsempfehlungen für HR- und Geschäftsführung, um AI zu einem Treiber für verbesserte Führung zu machen. Die vollständige Studie und praktische Leitfäden sind online verfügbar. Top Employers Institute, die globale Instanz für Exzellenz in Personalpraktiken, hat 2025 über 2.400 Organisationen in 125 Ländern zertifiziert, die gemeinsam über 13 Millionen Mitarbeiter beeinflussen. Ziel: eine bessere Arbeitswelt für alle.
